Freitag, 8. Juni 2018

Frei, nur in meiner Gedankenwelt


Frei, nur in meiner Gedankenwelt            
                                      
Morgenstille zerquetscht die Nacht
Letztes Dunkel zieht seine Wolkenschleier ein
Stille, überall nur diese Stille
Die meine Gedanken erstickt
Weil alles nur noch hoffnungslos

So reich der Frühling, so arm manch Lebensherbst
Überall nur gepflastert mit Tränen
Wohin ich schaue, wohin ich gehe, denke
Überall nur diese schweigendeTraurigkeit
Wo eigene Gitterstäbe zu spüren

Freiheit? Freiheit ist geblieben, wie sie war
Wie mir immer schon gegeben
Nur in meiner Gedankenwelt…

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
     03.08.2015

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