Meine Liebe, meine Zeit, die Tränen…
Heute, heute hättest du Geburtstag…
Wo ist sie
hin, diese Hoffnung, die wir gelebt?
Wohin
verschwunden, die Jahrzehnte unserer Zeit?
Alles Glück
so schnell dahin, einfach weg, ohne Wiederkehr.
So
unbegreiflich leise geworden - selbst die Stille, die Tränen,
wo
Erinnerungen sich auftürmen, jede im Mittelpunkt will sein.
Ich schaue
ihnen zu, will sie nicht sortieren, nicht bevorzugen.
Ich lasse
sie nur wandern, durch meine Gedankenwelt.
Sortiere
Leid, Glück, Schmerz. Ich weiß: Beiden schenkte ich meine Liebe.
Für jeden
weinte ich, über viele Jahrzehnte,
immer und
immer wieder, seine Tränen.
Ich
schenkte beiden meine Liebe, meine Zeit, mein Leben.
Und für
jeden weinte ich seine Tränen…
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
08.08.2015
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