Weine nicht um mich
Weine nicht
um mich
Weil das
Glück mich übersehen
Vergessen
hat, auf seinem Weg
Vergessen,
dass es auch mich gibt
Weine nicht
um mich
An Tränen
und Einsamkeit mich gewöhnt
Gewöhnt,
dass mein Leben vergehen wird
Sanglos, klanglos,
im Schmerz seiner Pflichten
Einfach
unbemerkt, still und leise
Irgendwie,
irgendwann
Bis auch
meiner Lebensuhr letzte Stunde geschlagen
Ich habe
mich an Leid, Tränen und Einsamkeit gewöhnt
Daher bitte
ich dich: „Weine nicht um mich…“
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
23.08.2015
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