Sie sind die Straßenkinder…
Sie
sind die Straßenkinder, vergessen von der Menschheit
Vom
Schicksal, vom Alltag, leider übersehen
Sie
haben kein Zuhause, keinen Sinn für Gefühle und Zeit
Ihre
Wege, von Tag zu Tag, nur Richtung Überleben gehen
Sie
sind die Kinder der Straße, von der eiskalten Welt vergessen
Nur
vom Himmel umarmt, in eisig dunkler Nacht
Wie
kann die Menschheit, euch Kinder, nur vergessen
Was
haben Lügen, Machtgier, Luxus, aus unserer Welt gemacht
Sie
sind die Kinder der Straße, hungernd bis spät in die Nacht
Sie
kämpfen, jeden Augenblick, ums Überleben
Oh,
Menschen! Was habt ihr nur aus unserer Welt gemacht
Es
ist genug für alle da, man muss es nur allen auch geben
Sie
sind die Straßenkinder, manchmal schon im Elend geboren
Sie
sind die Schwächsten - ohne Macht, ohne Daheim, ohne Glück
Und
jedes von ihnen hat alles, alles verloren
Der
Weg heißt Überleben. Abends kehrt keines nachhause zurück
Ihr
Mächtigen! Am Rande der Straße überleben Kinderherzen
Schaut
mal in diese Augen! Zerbricht es da nicht, euer Herz
Wieso
duldet die Welt dieser Kinderseelen unvorstellbare Schmerzen
Habt
ihr, ihr Mächtigen da oben, wirklich keinerlei Verstand, kein Herz
Sie
sind die vergessenen Straßenkinder unserer Welt
In
einer Zeit modernster Technik. Luxus, Reichtum - die andere Seite
Ihr
Mächtigen da oben, noch keiner sich die Frage gestellt
Warum
eure Blicke nicht mal Richtung „Armutsstraßenweite“
Hungernde
Kinder, kein Zuhause, frierende Herzen, traurige Augen
Betteln,
wühlen täglich im Dreck, für ein Stück Brot
Warum
müssen "sie" nur traurig sein, diese unschuldigen Kinderaugen
Weil
die Herzen der Mächtigen aus Eis, egal wie groß der Kinder Not
Menschheit,
Himmel und Schicksal, ich flehe euch an
Stellt
ein Gleichgewicht her, zwischen Armut und skrupellosem Reichtum
Schaut
euch doch mal die unschuldigen Kinderaugen an
Hungernde
Seelen, Gefühle, in unerklärbar traurigem Siechtum
Sie
sind die Straßenkinder unserer Welt. Denkt auch mal an sie
Ihr
Mächtigen! Teilt endlich, auch von eurem großen Laib Brot
Langsame
Winde wehen. Bald spielt die Erde uns ihre Melodie
Vom
Zerfall der Menschheit, von ihrem stillen, leisen Tod
Lasst
sie nicht hungern, die hilflosen Kinder unserer Welt
Sie
sind unschuldig - ob es Frühling, Sommer, Herbst oder Winter
Haben
Menschheit, Schicksal oder die Mächtigen unserer Erde diese Tragödien „bestellt“
Welch
Schande unserer Zeit, unsere hungernden, einsamen, vergessenen Straßenkinder…
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
- 21.04.2004
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen