Seid
endlich zufrieden, mit dem goldenen Wenig
„Irrationaler Perfektionismus“
Nenne ich das Streben unserer Wirklichkeit
Nicht Minimales zum Überleben, wie im Kommunismus
Doch luxuriöse Vielfalt, sie maximiert nicht den Sinn unserer Zeit
Immer höher, immer mehr, immer mehr
Das lässt sie sterben, die Zufriedenheit
Unsere Gläser noch halb voll, doch schon halb leer
Wacht auf! Verschwendet nicht unserer Erde reiche
Ressourceneinzigartigkeit
Das ewige Suchen nach noch mehr, immer mehr
Lässt uns notwendiges Zufriedensein übersehen
Zu schnell gibt es keine Vorräte mehr
Keine Bodenschätze. So dürfen wir nicht weitergehen
Wir haben vergessen, wollen nicht mehr sehen
Dass „die Worte des Herzens“ das eigentliche Leben sind
Du kannst mit den teuersten Sachen durch deine Zeit gehen
Was bringt es dir, wenn die Menschen, ringsum, herzlos blind
Mensch, lebe endlich zufriedene Bescheidenheit
Begreife, dass Glück dein Wollen, nicht dein Muss
Sinnloser Überfluss, das ist keine Zukunft für die Menschheit
Verschwendet nicht! Teilt! Stoppt ihn endlich, diesen „irrationalen
Perfektionismus“
©Elisabeth
Anton, Speyer / Hatzfeld
2013
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