„Unterschreibe!“
Mein Puls,
spürbar rasend.
Die
Schläfen, wie pochendes Hämmern.
Meine Hände
zitterten.
Meine
Atmung suchte nach Luft.
Das war der
Augenblick,
wenn es
hieß: „Unterschreibe!“
Ich
schluckte den Puls.
Ich
erwürgte das Zittern meiner Hände.
Ich atmete.
Ich atmete noch tiefer.
Meine
Gedanken, mein Wille, sie atmeten.
Doch ich, ich unterschrieb NIE…
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
16.04.2018
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