Augenblick, umarme ihn
Der Augenblick, welch
Stille im Sein
Küsst der Wind die sich
wiegenden Äste
Ein Vogel dort, er singt
allein
Von weit her, als ob er
viele Gäste
Er zwitschert durch
Zeit und Raum
Lässt den Augenblick
ein Konzertsaal sein
Manch einer in
Gedanken, nah seinem Traum
Der andere weint
irgendwo, allein
Der Augenblick, welch
Vielfalt von Gefühl, Zustand
Mal Stille der
Gedanken, mal Gefühlsflut
Reiche der Zeit dein
Herz, Sinn und Hand
Du wirst sehen, es wird
alles spürbar gut
Der Augenblick tröstet
und versteht dich
Er trägt dich - ob du
im Glück, ob im Leid
Augenblick, verwöhne
ihn, male ihn göttlich
Umarme ihn, als deines
Lebens spürbar gelebte Zeit
©Elisabeth Anton,
Speyer / Hatzfeld
08.06.2019
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