Lebe, wie DU es entschieden
Stellt das Schicksal dich vor eine
Aufgabe
Musst du entscheiden, ohne zu
vergessen auf dich
Pflichterfüllung heißt nicht
grenzenlose Hingabe
Auch du hast ein Recht auf Leben,
auf dein Ich
Hast du dich entschieden, für
eine Pflicht
Heißt das nicht, dich selbst,
dein Leben aufzugeben
Sieh zu, dass dein Alltag dich nicht
zerbricht
Und alle, rundum, dabei sorgenlos
ihr Leben leben
Kannst du, musst du, deine
Situation entscheiden
Wäge ab, bedenke, wem auch ein Stück
Verantwortung gehört
Kannst du, willst du, manch´
Entscheidung nicht vermeiden
Dann sieh zu, dass dein Alltag
dich nicht zerstört
Man muss niemals mehr Gewissen
haben
Als diejenigen, die zur gleichen
Verantwortung gehören
Sich niemals an der Herzenskälte
der anderen laben
Um Pflichten zu erfüllen, die
mich, mein Leben zerstören
Hast du, irgendwann, eine Entscheidung
getroffen
Lebe sie, dass auch deine Stunden
noch Zufriedenheit kennen
Lass auch deinem Leben, deinem
Tag, eigene Stunden offen
Ich muss nichts, wozu Geschwister,
Eltern, Familie, sich nie bekennen
Und wenn mein Herz dann, übergroße
Güte zeigt
Muss ich diese Pflichten tragen,
ohne mich zu zerstören
Das Leben hat irgendwie klar und
deutlich dir gezeigt
Nimmst du eine Pflicht an,
wolltest du Herz und Gewissen erhören
Und gibt es diese Menschen, in
deiner Familie, Umgebung
Die längst vergessen, was es
heißt „Pflichten zu haben“
Dann entscheide dich für deinen
Weg, nicht für deinen Untergang
Auf dem Weg der Pflichterfüllung
begleiten dich dein Ich, Lebensgaben
Entweder, du hörst nicht auf dein
Herz
Bist ohne Gewissen, wie auch um
dich herum die Welt
Oder du erfüllst deine Pflichten,
trägst Kummer und Schmerz
Ohne auf dich zu vergessen, weil
auch du ein Recht auf deine Welt
Den Weg – egal welchen du gewählt
– gehst du immer allein…
©Elisabeth Anton,
Speyer / Hatzfeld
22.01.2009
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