Den
Wind kann man nicht aufhalten
Das
Beben im Erdkern kann man nicht stören
Über
Schicksale kann keiner von uns walten
Aber
Gefühle, Gefühle kann man erhören
Ob
krank, gesund, behindert, blind oder taub
Ihre
eigene Sprache spricht jede Berührung
Bunt
gefärbt, farbenfroh, fällt das Herbstlaub
Von
allem bleibt, irgendwann, nur die Erinnerung
Die
Jahreszeiten kann man nicht zurückdrehen
Die
Stunde schlägt ihren Takt Richtung Ewigkeit
Keiner
kann seinem Schicksal entgehen
Das
sagt die Erfahrung, durch meiner Jahre Zeit
Unerklärbar
bleiben im Leben viele Wunden
Warum
mein Weg plötzlich zu Ende, weiß ich nicht
Was
haben wir uns gefreut, auf des Herbstes Stunden
Alles
aus. Ich suche, nach allen Seiten, nach Licht
Warum
das Leben so grausam ausgeteilt
Werde
ich wohl nie erfahren, aber Hoffnung behalten
Es
gibt im Leben Wunden, die keiner jemals heilt
Genau
wie der Wind, man kann ihn nicht aufhalten
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
18.12.2005
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