Montag, 5. August 2019

Ihre Hoffnung, sie war nie vergebens

 














 Foto:©Elisabeth Anton




Ihre Hoffnung, sie war nie vergebens                       





So viele Jahrzehnte lebte sie allein

Mit ihren Schicksalen, ihrer Einsamkeit

Wenn Nacht in ihrer Entfaltung, war sie mutterseelenallein

Verlor nie die Hoffnung, in dieser bitterschweren Zeit



Wie oft hat sie zu den Sternen geschaut

Die, in kristallinem Glanz, vor ihren Tränen

So oft, sich ihren heimlichen Traum erbaut

Konnte sich an keine Schulter anlehnen



Hoffen über Jahrzehnte, welch Seelenbelastung

Doch Aufatmen, es machte sie stark und reich

Sie wollte sie nie verlieren, ihre Hoffnung

Sie glaubte an eine Zeit, die einem Paradies gleich



Müde sank sie abends zu Bett, mit ihren Tränen

Müde stand sie auf, im Schmerz ihrer Traurigkeit

So oft wollte sie Glück und Hoffen erwähnen

Sie blieb allein, allein mit ihrer Einsamkeit



Als sie glaubte, dass sie nicht mehr zu ertragen

Schmerz, Leid, ihr grenzenloses Tränenrevier

Stand sie vor ihr – die Antwort auf all ihre Fragen

Der Himmel schickte einen schweigenden Rosenkavalier



In aller Stille der Zeit stand er plötzlich vor ihr

In grenzenloser Ehrfurcht umarmte er ihre Tränen

Sie glaubte nicht mehr an einen Rosenkavalier

Bis er vor ihr, mit Ehrfurcht ihren Namen zu erwähnen



Ihre Hoffnung gab sie nie auf

Ihre Hoffnung, sie war nie vergebens



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

          01.05.2019  




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