Foto:©Elisabeth Anton
Menschheit, zerstöre unsere Erde nicht
Diese fast erblindete Menschheit, sie sieht
nicht mehr
Welch Gaben wir von Erde, Natur und Himmel
bekommen
Die Menschheit liebt sie nicht mehr – Wiesen,
Wald, das Meer
Keiner will sehen, was uns alles schon
genommen
Genommen, weil wir nicht behutsam, aufgepasst
Vernichtet, verschwendet, so viel schon kaputt
gemacht
Alles, worauf wir nicht geachtet, aufgepasst
Ist dahin, hat seine Tore für immer zugemacht
Tausende Arten Tiere, Blumen, einfach verschwunden
Wunder uns geschenkt, sie kommen nie mehr
wieder
Menschheit, denk auch mal an unserer Erde
Wunden
Wie das schmerzt, gibt es sie nicht mehr – Farne,
Insekten, Flieder
Menschheit, wach endlich auf, vernichte nicht
Was wir, kostenlos, von der Natur bekommen
Uns allen gehören Erde, der Sonne, des Mondes,
der Sterne Licht
Bewahret unsere Welt, sie hat uns schon immer, ALLE, in ihre Arme genommen
©Elisabeth Anton,
Speyer / Hatzfeld
13.04.2019
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