Donnerstag, 8. August 2019

Menschheit, zerstöre unsere Erde nicht

















Foto:©Elisabeth Anton



Menschheit, zerstöre unsere Erde nicht                   





Diese fast erblindete Menschheit, sie sieht nicht mehr

Welch Gaben wir von Erde, Natur und Himmel bekommen

Die Menschheit liebt sie nicht mehr – Wiesen, Wald, das Meer

Keiner will sehen, was uns alles schon genommen



Genommen, weil wir nicht behutsam, aufgepasst

Vernichtet, verschwendet, so viel schon kaputt gemacht

Alles, worauf wir nicht geachtet, aufgepasst

Ist dahin, hat seine Tore für immer zugemacht



Tausende Arten Tiere, Blumen, einfach verschwunden

Wunder uns geschenkt, sie kommen nie mehr wieder

Menschheit, denk auch mal an unserer Erde Wunden

Wie das schmerzt, gibt es sie nicht mehr – Farne, Insekten, Flieder



Menschheit, wach endlich auf, vernichte nicht

Was wir, kostenlos, von der Natur bekommen

Uns allen gehören Erde, der Sonne, des Mondes, der Sterne Licht

Bewahret unsere Welt, sie hat uns schon immer, ALLE, in ihre Arme genommen



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

              13.04.2019


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