Foto:©Elisabeth Anton
Wenn der Abendwind in den Baumkronen singt
Wolkenberge aufgetürmt
am Himmelszelt
Der Wind treibt sie
weiter, wer weiß schon wohin
Sie schläft noch ruhig,
die Sternenwelt
Augenblicke suchen nach
Ziel und Sinn
Die Sonne legt sich
schlafen, hinter dem Horizont
Der Mond, bald auf
seine nächtliche Reise geht
Sehnsucht dich
nirgendwo, niemals verschont
Sie atmet, bis sie in
aller Würde zugrunde geht
Der Wind lässt, in
aller Harmonie, seine Geigenbogen
Durch das Blütenkleid
der Baumkronen spielen
Am Waldrand, der
Schatten eben sein Licht betrogen
Welch Schmerz, wenn Träume
daneben zielen
Welch Glück, wenn eine
Liebe ewig hält….
©Elisabeth Anton, Speyer
/ Hatzfeld
07.06.2019
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