Foto:©Elisabeth Anton
„Einmal in seinen Armen, bevor ich gehe“ – mein einziger Wunsch
Sie saß mal wieder bei ihren Weiden
Sie wünschte sich nur „seine Umarmung“
Jahrzehnte vergangen, sie muss noch immer leiden
Noch immer allein - mit ihrem Schmerz, ihrer Hoffnung
Sie lehnte am Stamm vom Weidenbaum
Streichelte seine Rinde, weinte ihre Tränen
Sie hat doch nur den einen Traum
In seinen Armen, seinen Namen zu erwähnen
Mit Tränen in den Augen schaute sie zum Sternenzelt
Faltete ihre Hände zum Beten, weinte bitterste Tränen
„Mein Herrgott, ER ist doch meine große Liebe, meiner Seele Welt
Lass mich nicht sterben, ohne in seinen Armen seinen Namen zu erwähnen.“
Die Wolken verdeckten den schweigenden Mond
Der Himmel sammelte seine Sterne ein
„Solange die Liebe bei dir wohnt“
Haucht´ der Wind, „wirst du irgendwann in seinen Armen glücklich sein.“
Sie nahm ihre Erinnerungen und ging fort, voller Hoffnung
Wohin, das wusste sie noch nicht
Ihr Zuhause war nur in seiner Umarmung
Nur einmal in seinen Armen Liebe erleben, mehr will sie nicht
Bevor sie für immer geht…
©Elisabeth Anton, Speyer /
Hatzfeld
04.10.2019
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