Sonntag, 9. Februar 2020

Mensch, wie bist du arm geworden
















 Foto:©Elisabeth Anton


 
Mensch, wie bist du arm geworden                





Die Menschen sehen nicht mehr

Welch Wunder uns durch das Leben gegeben

So viele rennen sinnlosen Träumen hinterher

Ohne zu sehen, was kann Glück, was Zufriedenheit geben



Im Strom des Alltags rennen so viele mit

Sehen nicht, was das Wertvollste im Leben

Strömen nach Reichtum, Mode und Profit

Ohne zu sehen, was „Zeit“, was „Liebe“, fähig zu geben



Die Menschheit hat den Blick verloren

Für das Schöne, das Edle, das Wertvollste im Leben

Kaum einer denkt noch nach, wozu er geboren

Warum ihm die Wunder von Geist, Körper und Seele gegeben



Mensch, wie bist du arm geworden



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                03.10.2019




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