Foto:©Elisabeth
Anton
„Gefallen“,
für welches Vaterland?
Matthias,
eben erst 19 geworden, kurz vor seinem Tod.
Im rumänischen Banat geboren, als Deutscher,
die in einen Krieg mussten, für Deutschland –
eine ganze Generation fast ausgelöscht…
Plötzlich, von Kugeln getroffen.
„Gefallen“. Tot. Verschwunden,
auf Nimmerwiedersehen.
Drei Freunde,
an der Front Glück gehabt.
Im Krieg nicht.
Drei Kameraden, tot.
Erschossen, von hinten.
Verschwunden auf Nimmerwiedersehen.
„Verscharrt“, ohne Rosen, ohne Gebet,
an der Straße von Glamock,
in Bosnien – Herzegowina.
Drei Freunde,
ohne Kreuz, ohne Gebet,
ohne Priester, ohne Blumen.
Die Tränen,
geweint von ihren Eltern,
über ein halbes Jahrhundert,
bis zum letzten Atemzug -
täglich, jahrein, jahraus,
die, die haben die Gefallenen
nicht mehr gesehen.
„Gefallen“, für welches Vaterland?
©Elisabeth
Anton, Speyer / Hatzfeld
14.04.2018
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