Foto:©Elisabeth Anton
„Liebe, Glaube, Hoffnung…“
Heimat, wer weiß es schon, wann wir uns wiedersehen
Wer kennt ihn schon, den Weg durch mein Leben
Über viele Dornen, durch schmerzvolles Feuer
musste ich gehen
Dennoch, der Hoffnung, ihr, habe ich immer eine
Chance gegeben
Ich bin auf der Seite der Liebe
stehengeblieben
Weitergegangen ist der Schritt meiner Zeit –
ob Leiden, ob Schmerz
Der Hoffnung Güte hat niemand aus meinen
Gedanken vertrieben
Stumm schweigt mein Heimweh, wenn es weint,
mein Herz
Ich habe Heimweh nach der Heimat, nach meinem
Hatzfeld
Doch mein Schicksal trägt sein Zepter stolz in
seiner Hand
Ich muss tragen, was Himmel und Schicksal mir bestellt
In Gedanken immer am Meer, schreibe „Hatzfeld“
in den Sand
Ich höre der Wellen Rauschen, winke dem Wolkenmeer
Schlage das Album meiner Erinnerungen einer
bestimmten Seite auf
In Hatzfeld geboren, stand vor dem Traualtar. Die
letzte Seite, leer
Meine Tränen schick ich schweigend zum Himmel hinauf
Heimweh, du begleitest mich über Jahrzehnte, tagein,
tagaus
Du lässt mich leben, diese wundervolle
Heimaterinnerung
Ich schließe die Augen, stehe mutterseelenallein
vor meinem Elternhaus
Auf einem alten Brett noch eingeritzt: „Liebe,
Glaube, Hoffnung…“
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
26.07.2009

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