Sonntag, 10. Mai 2020

„Liebe, Glaube, Hoffnung…“


















Foto:©Elisabeth Anton


„Liebe, Glaube, Hoffnung…“    





Heimat, wer weiß es schon, wann wir uns wiedersehen

Wer kennt ihn schon, den Weg durch mein Leben

Über viele Dornen, durch schmerzvolles Feuer musste ich gehen

Dennoch, der Hoffnung, ihr, habe ich immer eine Chance gegeben



Ich bin auf der Seite der Liebe stehengeblieben

Weitergegangen ist der Schritt meiner Zeit – ob Leiden, ob Schmerz

Der Hoffnung Güte hat niemand aus meinen Gedanken vertrieben

Stumm schweigt mein Heimweh, wenn es weint, mein Herz



Ich habe Heimweh nach der Heimat, nach meinem Hatzfeld

Doch mein Schicksal trägt sein Zepter stolz in seiner Hand

Ich muss tragen, was Himmel und Schicksal mir bestellt

In Gedanken immer am Meer, schreibe „Hatzfeld“ in den Sand



Ich höre der Wellen Rauschen, winke dem Wolkenmeer

Schlage das Album meiner Erinnerungen einer bestimmten Seite auf

In Hatzfeld geboren, stand vor dem Traualtar. Die letzte Seite, leer

Meine Tränen schick ich schweigend zum Himmel hinauf



Heimweh, du begleitest mich über Jahrzehnte, tagein, tagaus

Du lässt mich leben, diese wundervolle Heimaterinnerung

Ich schließe die Augen, stehe mutterseelenallein vor meinem Elternhaus

Auf einem alten Brett noch eingeritzt: „Liebe, Glaube, Hoffnung…“



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 26.07.2009






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