Sonntag, 10. Mai 2020

Schicksal gibt, Schicksal nimmt



















Foto:©Elisabeth Anton


Schicksal gibt, Schicksal nimmt                    





Keiner trickst sein Schicksal aus

Keiner bestimmt den Zufall, das Glück

Keiner wählt sich selbst sein Elternhaus

Leben und Tod, sie kennen kein Zurück



Du denkst vielleicht: „Hätte ich

Hätte ich doch einen anderen Weg gewählt.“

Hinterher denkt man, fälschlich

Es wäre anders besser gewesen. Der Augenblick zählt



Den Augenblick zu genießen, zu spüren

In die Macht der Gefühle sich zufrieden einhüllen

Das tut wohl. Dein Schicksal wird dich immer führen

Keiner kennt seine Ziele, wann sie fallen, seine Hüllen



Nennt es Schicksal, nennt es Zufall

Nur eines bleibt dabei immer gleich

Keiner weiß, wer es bestimmt, keiner bringt es zu Fall

Es bleibt unerklärbar, ob es dich arm macht, gesund, krank oder reich



Keiner trickst sein Schicksal aus

Keiner weiß, wer unsere Wege bestimmt

Lebe den Augenblick. Nenne Zufriedensein dein Zuhaus´

Und wisse: Schicksal gibt, Schicksal nimmt…



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

               26.07.2009




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