Foto:©Elisabeth
Anton
Heimat,
so schnell löschte man dich aus
Heimat, in Gedanken rieche ich
Deiner Gassen Morgenluft
Erinnere mich an unsere Jahre. So vergänglich
War er, deiner Gärten Blumenduft
Heimat, ich sehe deine Schönheit blühen
Ich atme deiner Erde Lebensziel
Ich sehe dein Morgenrot glühen
Ich sehe der Kindheit längst verwelktes Spiel
Ich sehe deine Gänse watscheln zur Kaul
Die Pferde atmen Morgenluft
Der erste Apfel reif. Vom Baum gefallen, faul
Heimatgarten, ich rieche deinen Blütenduft
Ich sehe, die Blumenkelche öffnen sich
Schlucken genüsslich ihren Morgentau
Heimat, unsere Jahrzehnte bleiben unvergesslich
Wohin ich auch gehe, wohin ich auch schau
Sommermorgen daheim, in meinem Elternhaus
Schmetterlinge suchen den Reichtum der Blütenpracht
Heimat, wie schnell löschte man deine Geschichte aus
Als ob mit einem Pinselstrich, so einfach über
Nacht…
©Elisabeth
Anton, Speyer Hatzfeld
24.06.2014

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen