Foto:©Elisabeth Anton
Solange Hoffnung noch atmet, gib nie auf
Meine Gedanken
streifen durch meine Erinnerung
Ich stelle fest,
dass es mich oft übersehen hat, das Glück
Wenn es mich
übersah, blieb mir immer noch die Hoffnung
An ihre
Schulter lehnte ich mich, immer wieder, zurück
Oft war es so
aussichtslos alles, so leer
Kein Weg war zu
sehen und schon gar kein Ziel
Meine Stunden
voller Verzweiflung, kein Ausweg mehr
Und immer
wieder vertraute ich der Hoffnung leisem Spiel
Ich bewunderte
Blumenkelche und Farbenpracht
Ich wartete auf
einen weißen Schmetterling, bis er kam
Ich suchte am
Tag die Sterne, hüllte mich ein in die Nacht
Dieses Glück
der Hoffnung mir keiner nahm
Vom Gartenweg
über Wiese, Stein, durch Wälder zum Gebirgspfad
Führten meine
Wege - ob Regen, Gewitter, ob strahlender Sonnenschein
Das Leben hat
nun mal die allerdickste Naht
Es flechtet so
vieles zusammen, vom glücklich sein bis allein
Ich gab nie
auf. Ich krallte mich fest, an der Hoffnung
Hoffen, das Gebet,
sie gaben mir Stärke, Halt und Zuversicht
Und blättere
ich heute so durch meine Erinnerung
Erkenne ich
immer wieder: Aufgeben, verzagen, das wollte ich nicht
Egal wie hart
der Kampf auch war, für mich
Ich kämpfte.
Keine Hürde zu hoch, keine Treppe ließ ich aus
Ich vertraute
der Hoffnung, meinem Glauben, meinem Ich
Bei der
Hoffnung war ich immer, bis zuletzt, zuhaus´
Umarmen dich
mal Kummer, Tränen, Einsamkeit
Und sie droht dich
zu ersticken, deine Verzweiflung
Sei stark!
Kämpfe! Auch du hast deine Kraft, deine Möglichkeit
Gib nie auf,
solange sie noch atmet, deine Hoffnung
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
28.06.2005
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