Foto:©Elisabeth Anton
Heimlich um ihn geweint, so viele Jahrzehnte
Als damals, in der Heimat, die Akazien geblüht
Liebte sie ihn, hoffte auf ein Glück
Das Leben zog weiter. Mit jedem Abendrot das
verglüht´
Dachte sie an ihn, an dies verlorene Glück
Sie weinte so viele Nächte, in stiller Dunkelheit
Jede Träne um ihn geweint, tat bitter weh
Sie wusste, er schenkt einer anderen seine
Zärtlichkeit
Sie spürte, tief in ihrer Seele, wie weh das
tat, sehr weh
Wenn die Akazienbaumkronen ihren Duft geschenkt
Wünschte sie sich einen Akazienblütenstrauß aus
seiner Hand
Mit Tränen in den Augen wusste sie, wer Schicksal
lenkt
Und dass ihr sehnlichster Traum verweht, wie
Dünensand
Plötzlich, das Schicksal zeigte seine Macht
Sie sah ihn nicht mehr, wie an manchen Tagen
zuvor
Mit Tränen in der Seele hat sie täglich an ihn
gedacht
Obwohl klar, dass es verschlossen, ihrer Liebe
Glückstor
Er war, plötzlich, verschwunden, so endlos weit
Und sie wusste nicht, wie ihm geschah
Sie sehnte sich nach ihm, all der Jahrzehnte
Zeit
Und wünschte sich jeden Abend, dass er ihr nah
Er kam nicht mehr, sie sah ihn nie wieder
Ihre Liebe blieb standhaft, in ihrer Seele traurigen
Wirklichkeit
Sie wusste, irgendwann blüht auch für sie der
Flieder
Irgendwann hat er, vielleicht, auch mal für
sie einen Augenblick Zeit
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
10.05.2019
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