Dienstag, 25. Mai 2021

Tragödien an den Stacheldrahtgrenzen einer Diktatur


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Tragödien an den Stacheldrahtgrenzen einer Diktatur  

  

Gefühle kochen hoch, spürbare Gedankenwellen

Erlebtes, viele Erinnerungen, mich berühren

Der Mond scheint über Stadt, weites Feld. Hunde bellen

Grenzsoldaten „ihre Trophäen“ abführen

 

Schüsse, mehrere Schüsse, an der Grenze dort

Lärmend der Aufruhr, jaulende Hunde zu hören

Welch Erinnerungen aus meinem Heimatort

Der Himmel wollte „die Unglücklichen“ nicht erhören

 

„Diesen Helden“ Lob und Achtung gebühren

Wer erinnert heute noch an die Toten von diesen Grenzen, auch an Donau

Manchen „Gefangenen“ konnten DIE, rücksichtslos, durch die Stadt führen

Menschen einzuschüchtern, Angst schüren als Schau

 

Sie lassen mich nie los, diese Erinnerungen

Die vielen Vorfälle, Angst und Einschüchtern zu provozieren

Sie leben, als ob sie gestern erst geboren, diese Erinnerungen

Wann wird dieses Land mal Humanität, ideale Ziele präsentieren

 

Wann? Wann wohl, diesen unschuldigen Toten gegenüber

An den Stacheldrahtgrenzen dieser Diktatur, weil Freiheit SIE gewollt…

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 22.02.2014

 

 

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