Foto:©Elisabeth Anton
Tragödien an den Stacheldrahtgrenzen einer Diktatur
Gefühle kochen hoch, spürbare Gedankenwellen
Erlebtes, viele Erinnerungen, mich berühren
Der Mond scheint über Stadt, weites Feld. Hunde bellen
Grenzsoldaten „ihre Trophäen“ abführen
Schüsse, mehrere Schüsse, an der Grenze dort
Lärmend der Aufruhr, jaulende Hunde zu hören
Welch Erinnerungen aus meinem Heimatort
Der Himmel wollte „die Unglücklichen“ nicht erhören
„Diesen Helden“ Lob und Achtung gebühren
Wer erinnert heute noch an die Toten von diesen Grenzen, auch an Donau
Manchen „Gefangenen“ konnten DIE, rücksichtslos, durch die Stadt führen
Menschen einzuschüchtern, Angst schüren als Schau
Sie lassen mich nie los, diese Erinnerungen
Die vielen Vorfälle, Angst und Einschüchtern zu provozieren
Sie leben, als ob sie gestern erst geboren, diese Erinnerungen
Wann wird dieses Land mal Humanität, ideale Ziele präsentieren
Wann? Wann wohl, diesen unschuldigen Toten gegenüber
An den Stacheldrahtgrenzen dieser Diktatur, weil Freiheit SIE gewollt…
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
22.02.2014
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