Foto:©Elisabeth Anton
Maulbeerbäume, welch Erinnerungen
Einst, vor sehr langer Zeit
Von Dorf zu Dorf gefahren
Standen sie da, in einzigartiger Schönheit
Wie reich an Ernte sie immer waren
Die Maulbeerbäume am Straßenrand
Wie saftige Alleen haben sie Ortschaften verbunden
Spendeten Schatten, säumten den Wegrand
Welch Reichtum man in ihren Kronen gefunden
Für die Seidenraupen, der Blättertraum
Ernährten die Raupen bis sie zum Kokon
Reife Maulbeeren, welch Köstlichkeit, heut kennt man kaum
Diese Delikatesse, von der Natur Wunderthron
Gänse, Enten, Hühner, Perlhuhn mochten diese Beeren
Ob weiß, rot oder dunkelblau, sie waren eine Köstlichkeit
Gegen sie, da konnte sich niemand wehren
Ein Genuss für Mensch und Tier, zur Erntezeit
Wenn die Enten von Kaul und Wiese zurück
Nahm man einen Ast und schüttelte ihn richtig
Es regnete Beeren, für alle ein Glück
Alle suchten nach den Beeren, weil so köstlich
Ein Schwengelbrunnen stand unter dem Maulbeerbaum
Wo ich oft in den Sommerferien zugegen
Heimaterinnerungen, welch gelebter Traum
Sie begleiten mich bis heute. Für Geist, Herz und Seele, welch Segen…
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
07.07.2021
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