Foto:©Elisabeth Anton
Heimatliche Herbstpracht
Heimat, ich höre deiner Blätter Rauschen
Wenn der Wind herbstlich gefärbte Baumkronen berührt
Was konnte ich diesem Rascheln lauschen
Tief in mir, eben, Heimweh ich gespürt
Was haben wir diese Blätter immer zusammengekehrt
Auf einen riesigen Haufen. Dann, im Garten angezündet
Rauchwolken stiegen zum Himmel, kein Blatt sich mehr gewehrt
Es schien, als ob diese Farbenpracht in Vergänglichkeit mündet
Die Blätter zu Asche, dann eingegraben
Im Garten. Das war in jedem Herbst so üblich
Was liebte ich sie abgöttisch, dieser Jahreszeit Farbengaben
Heimat, du buntes Farbenkleid, so schön, so vergänglich
Der Garten, hinter dem Haus, dem Hühnerhof, rigolt. Erde ruht
Die Schwalben längst nach Süden gezogen
Herbstzauber, ich bewundere dich, ziehe meinen Hut
Vor deiner heimatlichen Blätterpracht, meiner Seele stets gewogen
Mein Heimweh, du lässt mich Erinnerungen leben
Ich denke so gerne an die Herbstzeit in den Gassen, Gärten, Feld
Mein Heimweh, was kannst du mir wundervolle Erinnerungen geben
Die ich einst gelebt, in meiner Heimat Hatzfeld
Du meine Heimat, du farbenbuntes Herbstfestival
In Gedanken grüß ich deine einzigartige Pracht
Ich weiß, dass alles nur noch heißt: „Es war einmal!“
Wie schön sie war, Heimat, deine laue Herbstnacht
Herbst in meiner Heimat, meinem Hatzfeld
Welch Welt voller Farben und Vergänglichkeit
Es war so schön, wenn es Herbst in meinem Hatzfeld
Seit damals, Jahrzehnte vergangen, fast eine Ewigkeit
Heimweh erzählt mit, es war so schön daheim
Vor dem Tor, bei meinen Akazienbäumen
Ich werde immer nur in Hatzfeld daheim, zuhause sein
Heimweh, ich weiß, es wird nie aufhören, dein heimliches Aufbäumen
Ich werde immer Heimweh nach meiner Heimat haben
Meine Gedanken sind so gerne daheim, in dieser einzigartigen Welt
Mein Herrgott, ich danke dir für all die gelebten heimatlichen Gaben
Für die reichen, so wertvollen Jahrzehnte, in meiner Heimat Hatzfeld
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
10.10.2012
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