Sonntag, 10. Oktober 2021

Heimatliche Herbstpracht


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Heimatliche Herbstpracht                                   

 

Heimat, ich höre deiner Blätter Rauschen

Wenn der Wind herbstlich gefärbte Baumkronen berührt

Was konnte ich diesem Rascheln lauschen

Tief in mir, eben, Heimweh ich gespürt

 

Was haben wir diese Blätter immer zusammengekehrt

Auf einen riesigen Haufen. Dann, im Garten angezündet

Rauchwolken stiegen zum Himmel, kein Blatt sich mehr gewehrt

Es schien, als ob diese Farbenpracht in Vergänglichkeit mündet

 

Die Blätter zu Asche, dann eingegraben

Im Garten. Das war in jedem Herbst so üblich

Was liebte ich sie abgöttisch, dieser Jahreszeit Farbengaben

Heimat, du buntes Farbenkleid, so schön, so vergänglich

 

Der Garten, hinter dem Haus, dem Hühnerhof, rigolt. Erde ruht

Die Schwalben längst nach Süden gezogen

Herbstzauber, ich bewundere dich, ziehe meinen Hut

Vor deiner heimatlichen Blätterpracht, meiner Seele stets gewogen

 

Mein Heimweh, du lässt mich Erinnerungen leben

Ich denke so gerne an die Herbstzeit in den Gassen, Gärten, Feld

Mein Heimweh, was kannst du mir wundervolle Erinnerungen geben

Die ich einst gelebt, in meiner Heimat Hatzfeld

 

Du meine Heimat, du farbenbuntes Herbstfestival

In Gedanken grüß ich deine einzigartige Pracht

Ich weiß, dass alles nur noch heißt: „Es war einmal!“

Wie schön sie war, Heimat, deine laue Herbstnacht

 

Herbst in meiner Heimat, meinem Hatzfeld

Welch Welt voller Farben und Vergänglichkeit

Es war so schön, wenn es Herbst in meinem Hatzfeld

Seit damals, Jahrzehnte vergangen, fast eine Ewigkeit

 

Heimweh erzählt mit, es war so schön daheim

Vor dem Tor, bei meinen Akazienbäumen

Ich werde immer nur in Hatzfeld daheim, zuhause sein

Heimweh, ich weiß, es wird nie aufhören, dein heimliches Aufbäumen

 

Ich werde immer Heimweh nach meiner Heimat haben

Meine Gedanken sind so gerne daheim, in dieser einzigartigen Welt

Mein Herrgott, ich danke dir für all die gelebten heimatlichen Gaben

Für die reichen, so wertvollen Jahrzehnte, in meiner Heimat Hatzfeld

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   10.10.2012

 

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