Foto:©Elisabeth Anton
Und fällt das letzte Blatt von seinem Zweig
Der Wind streichelt die welkenden Baumkronen
Tauben kreisen bis weit über Wald und Feld
Leuchtende Farben überall thronen
Welch Schönheit, welch Wunder, des Herbstes Farbenwelt
Überall ein Funkeln, ein Strahlen im Sonnenlicht
Regenbogenfarben sich in den Armen liegen
Die Tiere längst den Winter in Sicht
Die letzten Vorräte sich zurechtbiegen
Nach dieser einzigartigen Fülle
Nimmt das Welken alle Schönheit mit
Das Jahr sagt langsam „Gute Nacht!“
Erinnerungen zu spüren, Schritt für Schritt
Sie tut der Seele gut, des Herbstes Farbenwunderwelt
Das Auge weilt, die Seele spürt den atemlosen Augenblick
Und wenn das letzte Blatt von seinem Zweig fällt
Zeigt die Vergänglichkeit, es gibt kein Zurück
Es will sich noch festklammern, das allerletzte Blatt
Doch sie ist spürbar, der Vergänglichkeit Macht
Unbarmherzig sie, immer, das letzte Wort hat
Mensch, schon mal daran gedacht…
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
03.10.2021
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