Foto:©Elisabeth Anton
Wo wohnt der Frieden der Welt? Wer will ihn nicht leben?
45. Tag Krieg
Die Frühlingssonne umarmt die Welt
Mal Frieden, mal Krieg, so erzählt es die Zeit
Warum „Frieden“ nicht mehr allen gefällt
Weiß ich nicht. Ich sehe nur Zerstörung, Schmerz, Leid
Ich sehe überall Trümmer, ob Haus, ob Seelenzustand
Brennende Häuserfassaden, Getötete, vieles in Schutt und Asche gelegt
Die Menschen reichen sich nicht mehr die Hand
Weil keiner mehr schaut, wie schnell unsere Zeit davon gefegt
Solange die Macht, in Anzug und Krawatte, weit weg vom Grauen regiert
Fernab vom Blutvergießen, ob in den Städten, Dörfern, an der Front
Solange die Menschheit nicht sehen will, nicht kapiert
Wo der Frieden der Welt zu finden, wo er wahrhaftig wohnt
So lange wird es diese brutalen Kriege geben
Zerstörung, Vernichtung, Morden und Leid
Solange der Macht weder Herz noch Verstand gegeben
Wird es diese Kriege geben, für die Unschuldigen ewiges Leid…
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
09.04.2022
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen