Foto:©Elisabeth Anton
Meine Großmutter, mein Großvater
Meine Großeltern, wie gerne, wie gerne
Denke ich an eure Liebe zurück
An die Stunden dieser Geborgenheit
Die einzigartig, so wunderschön
Ihr habt aus meiner Kindheit einen Paradiesgarten geformt
Mich gelehrt, was im Leben wertvoll, was zählt, was überlebenswichtig
Ihr habt mir die Werte des Seins vorgelebt
Dass Ehrlichkeit, die Liebe, wundervolle Säulen sind
Um das Dach des Alltags zu tragen, um den Wiesenblumen des Glücks zu begegnen
Meine Großeltern, welch Liebe sie mir geschenkt, die ich spüren, leben konnte
Welch Panorama an Naturwunder sie mir beschrieben
Mir erklärt, warum es undenkbar, nicht mit der Natur zu leben
Die Wunder des Lebens zu ehren, zuvachten
Vor Herrgott und Himmel, immer, in Ehrfurcht zu leben
Güte und Liebe, Wärme und Umarmung schenken
Wenn ein Mensch nach Hilfe ruft, wenn er in Not
Wenn ich Tränen sehe, geweint von traurigen Augen
Muss ich diese trocknen, Leid verstehen, trösten
Meine Großeltern, sie haben mich gelernt
Dass nur die Liebe, die Güte des Herzens, Wegweiser sein können
Wenn ich ein ehrliches Leben
In Demut und Achtung, Dankbarkeit vor Himmel und Natur leben will
Dafür bin ich dankbar, bis heute, welch Glück mir der Himmel in den Schoß gelegt
Diese wundervollen, unbezahlbaren, reichen Jahre, mit meinen Großeltern
Möge der Himmel euch auf Rosenblüten betten
Veilchengirlanden eure Kissen sein
Und mein Dank, meine Ehrfurcht, euch zudecken, euch ausruhen lassen
Von eurem so schweren, tragischen, doch so endlos reichen Leben
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
10.07.2016

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