Foto:©Elisabeth Anton
Sehnsucht in der Einsamkeit
Für H.
Der Abend schiebt sein Wolkenmeer
Vom Wind gestreichelt in stummer Ehrfurcht, so leise
Ringsum alles so still, so leer
Ich höre nur meiner Sehnsucht traurige Weise
Ich lausche dieser wunderbaren Ruh´
Ich sammle Gedanken und Tränen
Ich öffne das Buch meiner Erinnerung, mach es wieder zu
Ich kann nur deinen Namen erwähnen
Meine Sehnsucht ruft nur deinen Namen
Mein Leben weint um unserer Jahrzehnte Zeit
So viele Stunden ohne Glück mich in ihre Arme nahmen
Schon wieder Sehnsucht, schon wieder Einsamkeit
Welch Wunder, könnt´ ich deine Stimme hören
Welch Glück, könnt´ ich deine Nähe berühren
Schicksal und Himmelszelt, sie können dir alles schenken, alles zerstören
Welch Sehnsucht in mir! Wie gerne würde ich deine Umarmung, deine Lippen spüren
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
08.07.2016

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