Sonntag, 18. September 2022

Mal Schatten, mal Licht, aber niemals nur Finsternis


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Mal Schatten, mal Licht, aber niemals nur Finsternis                 

 

Der Himmel lässt keinen von uns allein

Irgendwann, unerwartet, schickt er dir sein Licht

Dornen und Schmerz, sie werden nie so vernichtend sein

Irgendwie geht es weiter, irgendwann eine neue Sicht

 

Genau wie die Natur, so auch das Leben

Still das Meer, dann überschäumende Wellenmacht

Der Natur Jahreszeiten, Kindheit, Jugend, Erwachsenensein, Alter uns gegeben

So hat alles im Leben, irgendwann, seine Pracht

 

Hast du auch viele Tränen schon geweint

Hast du es dennoch gesehen, der Sonne Licht

Das Glück, jeden von uns mal bejaht, mal verneint

Nach dunklem Wolkenmeer zwängt sie sich hervor, eine neue Sicht

 

Keine Jahreszeit, kein Leben, kein Augenblick

Kennen nur Donnergroll, nur strömenden Regen

Jedem von uns zuteil auch die Freude, das Glück

Irgendwann pendelt er sich ein, der Lebenswaage Segen

 

Daher lebe Duft und Farben der Jahreszeiten

Glaube an die Hoffnung, wenn es dich erdrückt, dein Leid

Leben heißt, zwischen Warm und Kalt, Hoch und Tief, Schatten und Licht zu gleiten

Ohne zu vergessen, dass auch dein Augenblick nie wiederkehrende Einmaligkeit

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 07.11.2013

 

 

 

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