Foto:©Elisabeth Anton
Mal Schatten, mal Licht, aber niemals nur Finsternis
Der Himmel lässt keinen von uns allein
Irgendwann, unerwartet, schickt er dir sein Licht
Dornen und Schmerz, sie werden nie so vernichtend sein
Irgendwie geht es weiter, irgendwann eine neue Sicht
Genau wie die Natur, so auch das Leben
Still das Meer, dann überschäumende Wellenmacht
Der Natur Jahreszeiten, Kindheit, Jugend, Erwachsenensein, Alter uns gegeben
So hat alles im Leben, irgendwann, seine Pracht
Hast du auch viele Tränen schon geweint
Hast du es dennoch gesehen, der Sonne Licht
Das Glück, jeden von uns mal bejaht, mal verneint
Nach dunklem Wolkenmeer zwängt sie sich hervor, eine neue Sicht
Keine Jahreszeit, kein Leben, kein Augenblick
Kennen nur Donnergroll, nur strömenden Regen
Jedem von uns zuteil auch die Freude, das Glück
Irgendwann pendelt er sich ein, der Lebenswaage Segen
Daher lebe Duft und Farben der Jahreszeiten
Glaube an die Hoffnung, wenn es dich erdrückt, dein Leid
Leben heißt, zwischen Warm und Kalt, Hoch und Tief, Schatten und Licht zu gleiten
Ohne zu vergessen, dass auch dein Augenblick nie wiederkehrende Einmaligkeit
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
07.11.2013
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