Foto:©Elisabeth Anton
Manchmal tut es nur weh
Für H.
Ohne dich, so schwer mancher Tag, manche Stunde
Ob die Nacht finster, ob der Tag heller Sonnenschein
Manchmal heilt sie nie, diese tiefe Wunde
Ob die Welt dich umarmt, ob du allein
Im Strom der Jahre bin ich allein geblieben
Von keinem Leid, keinem Schmerz verschont
Glück und Umarmung, als ob vom Wind vertrieben
Auch wenn tief in mir die Hoffnung wohnt
Dennoch, ich will dankbar sein
Dankbar, für all meiner Jahrzehnte erlebtes Glück
Es tut weh, wenn man mutterseelenallein
Zu viel Zeit für Erinnerung, zu viel Schmerz, weil es kein Zurück
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
28.09.2017
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