Foto:©Elisabeth Anton
Die Zeit
Die Zeit
Sie ist wie ein Windhauch
Kaum spürbar, schon vergangen
Die Zeit
Sie kennt weder Reue noch Rücksicht
Sie schleppt deine Jahre mit
Die Zeit
Sie fragt nicht
Ob du gehen oder bleiben willst
Die Zeit
Sie ist die Macht von Gestern, Heute und Morgen
Zieht immer weiter, ohne Rücksicht auf deine Träume
Die Zeit
Sie zeigt dir, irgendwie, jeden Tag
Wie wertvoll sie ist, dass sie gelebt sein will
Die Zeit
Sie schenkt und sie nimmt
Sie kennt kein Erbarmen
Die Zeit
Sie schenkt dir vier Jahreszeiten
Um die Wunder von Leben und Natur zu genießen
Die Zeit
Sie ist dieses Rad im ewigen Drehen
Und zeigt dir so oft, was richtig, was falsch
Mensch, du musst nur schauen
Was war gestern, was ist heute
Was habe ich gelebt, was versäumt
Dann weißt du genau
Ob du sie gelebt, deine dir geschenkte Zeit
Oder ob du sie sinnlos vergeudet
Was immer du auch getan, wie du gelebt
Bereuen und nachholen, das kannst du nicht mehr
Die Zeit
Dieser stete Schritt der Vergänglichkeit
Auf dem eisernen Teppich der Ewigkeit
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
03.12.2022
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen