Foto:©Elisabeth Anton
Heiligabend, denkt auch an die Unschuldigen, an die Hilflosen
Stiller Wintermorgen küsst die Nacht davon
Der Tag quält sich in seine Bahnen
Das Leben schenkt uns Pflicht und Lohn
Wer sich Milch gekauft, der kann auch absahnen
Die Menschheit zieht viel zu oft, zu blind
An den Schönheiten des Lebens, den Gräueltaten der Gegenwart vorbei
Unsere Welt hat Brot genug, für jeden Greis, jedes Kind
Aber das, das scheint den Machtgierigen einerlei
Man lässt die Hilflosen, nicht nur die am Straßenrand, allein
Auch wenn Zeitungen, Nachrichten, zur Show, mit Hilfsangeboten bestückt
Schaut endlich richtig hin. Lasst die Hilflosen nicht allein
Solange sich auch nur EINER noch, nach Essensresten in die Mülltonne bückt
Es ist Weihnachten! So viel Armut, Kriege, Hungersnot über unseren Erdball gestreut
Wacht endlich alle auf! Wir müssen teilen. Waffen, Bomben vernichten
Wenn IHR, Machtbesessenen, das Herz eurer Kinder, Enkel, am Heiligabend erfreut
Gleichzeitig unschuldige Kinder zu Kriegswaisen, auf ihre Väter verzichten
Wer denkt mal an die Unschuldigen, die Hilflosen???
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
24.12.2016
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