Foto:©Elisabeth Anton
Wenn es Heiligabend daheim
Heimat, in Gedanken mal wieder bei dir
Bei den Stunden, die einst unsere Weihnachtszeit
So heilig war alles, so viel Ehrfurcht. Hier
Hier, gelebte Hektik, übersehenes Leid
Die Menschenmassen strömen durch die Läden
Ohne Rücksicht, ob der nebenan Probleme mit dem Laufen
Gier und Luxus, wie ekelhaft sie zu erleben, diese Zeitfäden
Wo alles nur danach ausgerichtet, möglichst viel und billig zu kaufen
Heimat, welch schönes Fest bei dir, an Weihnachten
Damals, den Kern, den tiefen Sinn dieser Nacht gelebt
Heute, kaum einer noch da, die Wunderkulisse der Weihnachtsbäume zu betrachten
Was haben unsere Herzen, damals, voller Andacht gebebt
Es war so schön, damals daheim, zuhause
Wo man dies Heiligtum „Weihnachten“ in der Seele gespürt
Hier, es scheint, die Zivilisation macht eine Pause
Von zu viel Herzlosigkeit, zu viele Menschen, berührt
Weihnachten daheim, welch gelebte Heiligkeit
Wenn wir „Stille Nacht“ gesungen, in dieser heimatlichen Welt
Oft, sehr oft, denke ich voller Dankbarkeit an diese Zeit
Wie es Heiligabend in meinem Elternhaus, daheim, in meiner Heimat Hatzfeld
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
24.12.2016

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