Foto:©Elisabeth Anton
Sie macht mich traurig, sie erstickt mich, diese Wirklichkeit
Ich bin traurig, zutiefst erstarrt
Wie sie sich verändert, unsere Welt
Man tötet, foltert, lügt, betrügt, lässt verhungern, vernarrt
Ich bin sprachlos, wie eiskalt sie geworden, die Machtgier der Welt
Es macht mich traurig, es erschüttert mich
Wie barbarisch, sadistisch, diese Machtgier
Wie skrupellos grausam alles zerstört wird, wie mörderisch
Die Wirklichkeit sich zeigt, weit entfernt von Humanität im Jetzt und Hier
Mich erstickt diese grauenvolle Wirklichkeit
Dass die Menschen nicht mehr schätzen, welch Wohlstand wir noch leben
Welch Fortschritt, welch Einzigartigkeit
Unsere Vorfahren geschaffen, sich aufgeopfert, dass es leichter unser Leben
Was haben sie gespart, geschuftet, gelebt voller Fleiß und Aufopferung
Damit folgenden Generationen ein leichteres Dasein, eine glücklichere Zeit
Alles, alles, was der Mensch vollbringt, wird zur Erinnerung
Ob Frieden, Krieg, Hunger, Folter, Töten, Gerechtigkeit und Freiheit
Frieden und Freiheit für alle Menschen dieser Erde
Wacht auf, bevor Erde, Natur und Himmel nicht mehr akzeptieren können
Was sie hier auf Erden sehen müssen, im 21. Jahrhundert
Eine Machtgier, herzlos und blind, vor dieser nicht mehr zu verstehenden Wirklichkeit
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
01.01.2024
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