Samstag, 18. Januar 2025

Mein Leben, es war schön, schwer und grenzenlos reich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton 

 

Mein Leben, es war schön, schwer und grenzenlos reich

  

 

Das Leben hat mich reich beschenkt

Die Bergwelt, ein Leben in den Bergen, mir nicht gegönnt

Ich weiß, ich weiß, wer mein Leben lenkt

Mal Stürme des Leids, mal mit Wärme und Glück verwöhnt

 

Ich lebte aller Jahreszeiten goldenen Stunden

Reichtum an Form und Farben, zu jeder Zeit

Mal Lachen, mal Weinen, mal Glück, mal Seelenwunden

Ich bin sehr dankbar, für all die Jahrzehnte voller Zufriedenheit 

 

Die Stürme des Lebens, versuchte ich zu umarmen

Schicksale nahm ich stets in meine streichelnden Hände

Meine Wege führten mich immer zu den Hilfebedürftigen, zu den Armen

Bewunderte deren Kraft, Lebensmut, auch der Museen bebilderten Wände

 

Im Sand am Meer lauschte ich seiner Wellen Lieder

Nachts, da schaute ich dem Zauber der Sternenwelt zu

In den Bergen kniete ich am Gipfelkreuz nieder

Auf dem Heimatfriedhof betete ich für der Verstorbenen ewige Ruh

 

Ich sah dem läutenden Schneeglöckchen zu

Der Rose, wie sie ihre welkenden Blätter eingerollt

Ich öffnete und schloss der Hoffnung Tür behutsam zu

Wie immer meine Zeit, ich habe Ehrlichkeit gelebt, gewollt

 

Ich freute mich bei Sonnenaufgang und beim Abendrot

Wenn Heimatkirchenglocken geläutet, meine betenden Hände Richtung Himmelszelt

Ich habe die große Liebe gelebt, das Glück, den Schmerz, Geburt und Tod

Schau nach oben, danke für die Reichtümer meines Lebens, für gelebte Heimatwelt 

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  11.06.2024

 

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