Foto:©Elisabeth Anton
Mein Leben, es war schön, schwer und grenzenlos reich
Das Leben hat mich reich beschenkt
Die Bergwelt, ein Leben in den Bergen, mir nicht gegönnt
Ich weiß, ich weiß, wer mein Leben lenkt
Mal Stürme des Leids, mal mit Wärme und Glück verwöhnt
Ich lebte aller Jahreszeiten goldenen Stunden
Reichtum an Form und Farben, zu jeder Zeit
Mal Lachen, mal Weinen, mal Glück, mal Seelenwunden
Ich bin sehr dankbar, für all die Jahrzehnte voller Zufriedenheit
Die Stürme des Lebens, versuchte ich zu umarmen
Schicksale nahm ich stets in meine streichelnden Hände
Meine Wege führten mich immer zu den Hilfebedürftigen, zu den Armen
Bewunderte deren Kraft, Lebensmut, auch der Museen bebilderten Wände
Im Sand am Meer lauschte ich seiner Wellen Lieder
Nachts, da schaute ich dem Zauber der Sternenwelt zu
In den Bergen kniete ich am Gipfelkreuz nieder
Auf dem Heimatfriedhof betete ich für der Verstorbenen ewige Ruh
Ich sah dem läutenden Schneeglöckchen zu
Der Rose, wie sie ihre welkenden Blätter eingerollt
Ich öffnete und schloss der Hoffnung Tür behutsam zu
Wie immer meine Zeit, ich habe Ehrlichkeit gelebt, gewollt
Ich freute mich bei Sonnenaufgang und beim Abendrot
Wenn Heimatkirchenglocken geläutet, meine betenden Hände Richtung Himmelszelt
Ich habe die große Liebe gelebt, das Glück, den Schmerz, Geburt und Tod
Schau nach oben, danke für die Reichtümer meines Lebens, für gelebte Heimatwelt
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
11.06.2024

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