Sehnsucht
Das Abendrot küsst den Horizont
Der Tag will endlich zur Ruh
Überall diese wortlose Stille thront
Vergänglichkeit macht wieder eine Tür zu
Sie streicht wieder einen Tag aus deinem Leben
Ob es dir aufgefallen oder nicht
Der Augenblick kann dir viele Chancen geben
Dass deine Zeit vergeht, vergiss das nicht
Langsam naht die Dunkelheit
Sterne bewegen sich in ihrer Bahn
Ich sehne mich nach deiner Zärtlichkeit
Nach deiner Umarmung im Liebeswahn
Der Augenblick, eben, sein Urteil fällt
Ohne mich zu fragen, ob ich das will
Wenn Schicksal mir Einsamkeit bestellt
Lausche ich in die Nacht. Deine Lippen so weit, stumm und still…
©Elisabeth Anton, Speyer /
Hatzfeld
04.07.2019
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