Foto:©Elisabeth Anton
Geboren, um zu
leben
Wie verändert manche Menschen sind
Nachdem der Freiheit Wohlstand sie berührt
Wie eiskalt geworden, manch einst so liebevolles Kind
Nachdem sein Weg durch Freiheit und Wohlstand geführt
Die Menschen, viel zu viele, vergaßen Heimat, Elternhaus
Denken nicht mehr daran, dass nur die Liebe zählt
Ehren, achten nicht mehr der Natur Wunderhaus
Schauen nicht mehr hin, wenn Schicksal für andere Leid gewählt
So kalt ist sie geworden, diese fast blinde Menschheit
Die Kälte dieser Herzen schon viele Tränen gebracht
Manche sehen nicht den Unterschied zwischen Alleinsein und Einsamkeit
Was hat die Freiheit aus Menschen, abseits von Werteleben, nur gemacht
Heimat längst vergessen, Familienleben nur noch ein Fremdwort
Die Wege ihrer Stunden haben den Kern, das Wesentliche längst verloren
Edle Werte sind kaum gefragt. Mal hier, mal da, mal dort
Prahlen sie mit Reisen. Vergaßen längst, wo sie einst geboren
Wer blind geworden auf dem Weg durch die Freiheit
Wer Luxus lebt, dafür Gefühle und Anstand verloren
Der, der sieht nicht mehr, den Reichtum „Zeit“
Wir sind nicht für Herzlosigkeit, wir sind für Liebe, Güte geboren
Im Angesicht des Reichtums unseres Lebens, unserer Natur
Sehen, finden viele nicht mehr, was im Leben wertvoll, wirklich zählt
Freiheit, Freiheit wurde für viele nur eine düster schmale Spur
Verschwinden der Gefühle, der Güte, auch wenn ihr Alltag edle Perlenschnur
Wo, wem hilft Reichtum, wenn die Liebe fehlt…
©Elisabeth Anton, Speyer
/ Hatzfeld
14.07.2009
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