Foto:©Elisabeth Anton
Heimat, du bist die Erde, die mein Zuhause trägt
Heimat, meine Gedanken weilen bei dir
Mein Heimweh umarmt unsere Erinnerung
Ich rieche den Blumenduft vor der Sommerküchentür
Die Schwalben kreisen, sammeln Leben und Hoffnung
Heimat, du bleibst mein Zuhause, mein Daheim
Du bist die Erde, die schon immer meine Sorgen getragen
Mein Heimweh wird dir ewig treu ergeben sein
Bleiben sie auch ohne Antwort, meine vielen Fragen
Freiheit habe ich gesucht, weit in der Ferne dort
Wo mancher Wohlstand den Menschen die Herzen geklaut
Hatzfeld, du bist und bleibst mein Heimatort
Erinnerung nach Westen, zwischen den Grabsteinen hindurchschaut
Ich habe Freiheit gesucht, Heimatlosigkeit gefunden
Nichts auf dieser Erde wird dich jemals ersetzen, mein Hatzfeld
Mein Heimweh schreit. Die Erinnerung hält uns eng verbunden
Meine Gedanken bei meinem Elternhaus, beim kleinen Mohnfeld
Was raschelten wir mit den Kapseln, wenn diese trocken
Und köpften sie. Der Mohn floss in Strömen
An Weihnachten dann Mohnstrudel. Im Hof gefroren die Socken
Erinnerungen, dankbar wollt ihr euch mit meinem Heimweh versöhnen
Jetzt, jetzt bist du bestimmt vom Sommerzauber eingehüllt
Farben, Düfte, Schmetterlinge begegnen sich im Garten
Heimat, die Stunden bei dir haben mich zutiefst erfüllt
Ich sehe deine Gassen, Gärten, wie die Alten auf ihre Enkel warten
Ich sehe den Reichtum deiner Jahre, deiner Blütezeit
Heimat, ich berühre dich tausendfach, mit jeder Erinnerung
Hatzfeld, was ist die Geschichte eine so herzlose Zeit
Sie raubt Heimat, verändert alles - ob mit, ob ohne Hoffnung
©Elisabeth Anton,
Speyer / Hatzfeld
20.07.2009

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