Dienstag, 10. Dezember 2024

Sie saß am Fluss und sah bald, warum alles auch mal zu Ende

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

  

 

Sie saß am Fluss und sah bald, warum alles auch mal zu Ende    

 

Am Fluss, wo das Wasser alles mitnimmt

Sitzt sie auf einem Stein, spürt ihre Tränen

Sie weiß, dass Schicksal alles bestimmt

Egal welche Träume sie gewählt, Glück zu erwähnen

 

Sie schaut dem Wasser zu, hört sein Rauschen

Welke Blätter treibt der Wind mit dem Fluss

Es tut gut, dieser Natursymphonie zu lauschen

Sie weiß, auch damit ist bald Schluss

 

Alles, alles geht einmal zu Ende

Was immer du träumst, irgendwann ist alles vorbei

Spürbar, jeder Jahreszeit sichtbare Wende

Lebe den Augenblick! Dem Schicksal sind deine Tränen einerlei

 

Sie schaut über ihr Leben, über die Jahre zurück

Wo einst die Tage voller Glück und Umarmung

Wo sie Freude gelebt, Liebe und endloses Glück

Wo sie nie verzweifelt, weil ihr Glas randvoll mit Hoffnung

 

Am Fluss, wo das Wasser alles mitgenommen

Saß sie auf einem einsamen Stein

Sah die Wirklichkeit, was sie vom Leben alles bekommen

Warum alles mal zu Ende, warum der, der geblieben, traurig und allein

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 30.11.2024

 

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