Foto:©Elisabeth
Anton
Sie saß am Fluss und sah bald, warum alles auch mal zu Ende
Am Fluss, wo das Wasser alles mitnimmt
Sitzt sie auf einem Stein, spürt ihre Tränen
Sie weiß, dass Schicksal alles bestimmt
Egal welche Träume sie gewählt, Glück zu erwähnen
Sie schaut dem Wasser zu, hört sein Rauschen
Welke Blätter treibt der Wind mit dem Fluss
Es tut gut, dieser Natursymphonie zu lauschen
Sie weiß, auch damit ist bald Schluss
Alles, alles geht einmal zu Ende
Was immer du träumst, irgendwann ist alles vorbei
Spürbar, jeder Jahreszeit sichtbare Wende
Lebe den Augenblick! Dem Schicksal sind deine Tränen einerlei
Sie schaut über ihr Leben, über die Jahre zurück
Wo einst die Tage voller Glück und Umarmung
Wo sie Freude gelebt, Liebe und endloses Glück
Wo sie nie verzweifelt, weil ihr Glas randvoll mit Hoffnung
Am Fluss, wo das Wasser alles mitgenommen
Saß sie auf einem einsamen Stein
Sah die Wirklichkeit, was sie vom Leben alles bekommen
Warum alles mal zu Ende, warum der, der geblieben, traurig und allein
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
30.11.2024
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