Foto:©Elisabeth Anton
WIR sind ALLE GLEICH, WIR kommen und gehen, ALLE
Die Welt so verändert, so blind
Nur wenige Jahrzehnte dahin, und alles aus dem Gleichgewicht
Man tötet skrupellos, ob Soldat, Greis oder Kind
Die Kriegsopfer interessieren die Kriegsorganisatoren nicht
Wie kann ich Tod und Verderben befehlen
Und dabei denken, dass man „Mensch“ ist
Statt Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit für alle wählen
Schiebt man sie jeden Tag in die Ferne, der Kriege Ende, die letzte Friedensfrist
Wer Kriege, Töten, Vernichten organisiert
Der hat noch nicht mitbekommen
Was „Leben“ wahrhaftig ist, wie man das Gute zelebriert
Statt töten, vernichten. So einfach, wenn Menschen sich in die Arme genommen
WIR sind ALLE GLEICH
WIR kommen und gehen, wenn zu Ende unsere Zeit
Ob du jung, alt, arm oder reich
ALLE, WIR ALLE, haben nur eine einzige Lebenszeit
WIR sind ALLE GLEICH
Mensch, wach auf! Wach auf, eh es zu spät
Eines Tages fällt der Letzte Vorhang
Und ALLE, ALLE, sind wir nur noch „gewesen“
Die Frage bleibt: Was haben wir der Welt an Gutem hinterlassen
Mensch, wach auf, schau hin
Du gräbst dir schon lange dein eigenes Grab
Auf dieser reichen, schönen, gütigen Erde
WIR kommen, WIR gehen, ALLE
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
11.04.2026
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