Donnerstag, 16. April 2026

WIR sind ALLE GLEICH, WIR kommen und gehen, ALLE

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

WIR sind ALLE GLEICH, WIR kommen und gehen, ALLE      

  

Die Welt so verändert, so blind

Nur wenige Jahrzehnte dahin, und alles aus dem Gleichgewicht

Man tötet skrupellos, ob Soldat, Greis oder Kind

Die Kriegsopfer interessieren die Kriegsorganisatoren nicht

 

Wie kann ich Tod und Verderben befehlen

Und dabei denken, dass man „Mensch“ ist

Statt Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit für alle wählen

Schiebt man sie jeden Tag in die Ferne, der Kriege Ende, die letzte Friedensfrist

 

Wer Kriege, Töten, Vernichten organisiert

Der hat noch nicht mitbekommen

Was „Leben“ wahrhaftig ist, wie man das Gute zelebriert

Statt töten, vernichten. So einfach, wenn Menschen sich in die Arme genommen

 

WIR sind ALLE GLEICH

WIR kommen und gehen, wenn zu Ende unsere Zeit

Ob du jung, alt, arm oder reich

ALLE, WIR ALLE, haben nur eine einzige Lebenszeit

 

WIR sind ALLE GLEICH

Mensch, wach auf! Wach auf, eh es zu spät

Eines Tages fällt der Letzte Vorhang

Und ALLE, ALLE, sind wir nur noch „gewesen“

 

Die Frage bleibt: Was haben wir der Welt an Gutem hinterlassen

Mensch, wach auf, schau hin

Du gräbst dir schon lange dein eigenes Grab

Auf dieser reichen, schönen, gütigen Erde

 

WIR kommen, WIR gehen, ALLE

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                11.04.2026

 

 

 

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