Dienstag, 18. August 2026

Lebe die Farben der Jahreszeiten, so schnell sich die Nacht vor dir verneigt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton 

 

 

Lebe die Farben der Jahreszeiten, so schnell sich die Nacht vor dir verneigt

                                                                                        

Sommersonne hebt sich am Horizont

Hitze breitet sich aus

Überall der Blumen Farbenteppich thront

Jahreszeit um Jahreszeit ziehen hinaus

 

Sie ziehen fort, mit der steten Vergänglichkeit

Die Blumen werden welken, ihr Zauber vergehen

Plötzlich sieht man das Farbenblättermeer der Herbstzeit

Schon wird man vor dem Winter stehen

 

Wie er sich ständig dreht, der Zeiger der Uhr

So schwinden auch unsere Jahre, im Kreislauf der Natur

Daher Mensch, lebe deiner Tage Stundenspur

Genieße den Reichtum von Erde, Leben, Himmel und Natur

 

Schon glüht das Abendrot

Die Sonne sich im Westen verneigt

Lässt den Tag zufrieden zurück, begrüßt die Nacht mit Abendrot

Und schon sich die Nacht der Finsternis deiner Vergänglichkeit zeigt

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 04.08.2026

 

 

 

 

Montag, 17. August 2026

Was denken, was fühlen die Verantwortlichen für all das Töten, Zerstören

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton 

 

 

Was denken, was fühlen die Verantwortlichen für all das Töten, Zerstören

                                                                                        

Was denken diese Kriegsorganisatoren

Was fühlen diese Vernichter

Sehen DIE nicht, was im Leben zählt

Haben DIE keine Kinder

Kein Herz für die Unschuldigen

Die all diese Kriege nie gewollt

Wie kann man, auch nur einen Bissen

Am gedeckten Tisch sitzend, runterschlucken

Ohne zu denken, wie sinnlos all die Kriege

Wieviel Leiden diese Kriege hinterlassen

Ob Kinder, Alte, Kranke, all die Unschuldigen

Wie kann „die Welt“ das mitansehen

Wieviel Leiden, an jedem Tag, die Unschuldigen leben müssen

Was fühlen die Waffenhersteller

Was, die Verantwortlichen für all die Kriege der Welt

Lasst ein Funken „Herz“ walten

Damit unsere Welt eine bessere wird

Eine Welt des Friedens. Brot und Wasser für alle

Paradiesgarten, wie Erde und Natur uns den geschenkt

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 06.08.2026

 

 

Sonntag, 16. August 2026

Nirgendwo mehr daheim

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Nirgendwo mehr daheim                                                             

  

Heimat opfern müssen, um Freiheit zu leben

Alles aufgeben, zurücklassen, alles verloren

Um in der Fremde, heimatlos zu leben

Erinnerungen zu hüten, von dort, wo du einst geboren

 

Heimat aufgeben müssen, für die Freiheit

Mit nur einem Koffer vor fremdem Bahnhof ich stand

Ohne Ahnung, wo liegt die Zukunft, was bringt die Zeit

Allein in der Fremde, weit weg von zuhause, „mit staatenlosem Pass“ in der Hand

 

Mit nichts standen wir mitten im Leben

Raue Wirklichkeit zeigte uns den Preis der Freiheit

Heimat wird es nie mehr geben

Das zeigten uns die Jahrzehnte, des Lebens Vergänglichkeit

 

Mittendrin in der Freiheit, verlassen und allein

Jeder Weg gepflastert mit Steinen ohne Glanz, keine Sterne scheinen

Freiheit ist wunderbar, kann auch schmerzvoll sein

Wenn du siehst, was du verloren, warum Geist und Seele weinen

 

Ein tägliches Kämpfen, neues Leben aufzubauen

Allein in der Fremde, ohne Wärme, ohne Heimatgeborgenheit

Ich kann jede Stunde Richtung Heimat schauen

Nur „daheim“ sein kann ich nicht, das zeigt mir die Wirklichkeit

 

Die Wirklichkeit war Kampf, Kämpfen, oft hilflos davorstehen

Jedes Mal öffnete ich dann den Koffer gelebter Erinnerung

Wer Freiheit leben wollte, musste durchs Feuer, über Dornen und Steine gehen

Am Ende bleibt die Einsicht, nirgendwo mehr daheim, nur noch spürbare Hoffnung

 

Heimat, eine zweite Heimat, die gibt es für mich nicht

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   04.08.2026

 

 

 

 

Samstag, 15. August 2026

Mensch, DU entscheidest, immer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Mensch, DU entscheidest, immer                                                 

  

Mensch

Warum kannst DU nicht zufrieden sein

DU kommst und gehst, allein, ganz allein

 

Mensch

Siehst DU nicht, wie gütig Erde, Natur und Himmelszelt

Siehst DU nicht, wie wertvoll Leben, wie schön und reich unsere Welt

 

Mensch

Wach auf!  DU hast nur EIN Leben

Kriege, Töten, Vernichten, sie werden dir kein zweites Dasein geben

 

Mensch

Werde wach! Schau zur Natur, sie schenkt uns, kostenlos, all ihre Gaben

Und DU stehst undankbar vor Soll und Haben

 

Mensch

Du lässt unsere Erde erblühen, gedeihen

DU musst Ehrfurcht leben, keiner wird dir ein zweites Leben, unsere Erde leihen

 

Mensch

DU musst aufwachen, Kriege beenden, mit Töten und Zerstören aufhören

Sonst stehst DU, eines Tages, allein da, weil Himmel, Erde, Natur, dich nicht erhören

 

Wir müssen Ehrfurcht, die Liebe leben

Wir müssen dankbar und zufrieden sein

Mensch, wach auf! Nur einmal sind DIR deine Jahre gegeben

DU allein entscheidest, willst DU Kriegsverbrecher oder ewiger Friedensstifter sein

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  29.07.2026

 

Lebe die Farben der Jahreszeiten, so schnell sich die Nacht vor dir verneigt

                  Foto:©Elisabeth Anton       Lebe die Farben der Jahreszeiten, so schnell sich die Nacht vor dir verneigt              ...