Mittwoch, 6. Mai 2026

Mit dem „Pass für die Freiheit“ in der Hand, 1980, nicht an Heimweh gedacht


 

 

 

 

 

 

 

 

 Foto:©Elisabeth Anton

 

 

 

Mit dem „Pass für die Freiheit“ in der Hand, 1980, nicht an Heimweh gedacht

                                                                             

Damals, mit dem „Pass für die Freiheit“ in der Hand

Habe ich an der Ausreise Verluste, nicht gedacht

Die Freude für die Freiheit hielt ich fest in meiner Hand

Nicht daran gedacht, welch Verluste, was Heimweh aus mir macht

 

Damals musste ich Heimat verlassen

Weil ich „Freiheit“ leben wollte, Freiheit ersehnt

Eine Welt ohne Stacheldrahtgrenzen. Konnte nie hassen

Keiner hat damals „Heimweh“ erwähnt

 

Egal was all die Jahrzehnte geschehen

An Heimweh habe ich damals nie gedacht

Ich wusste nicht, dass Heimweh nie zu vergessen, nie zu umgehen

Erst in der Freiheit, fern von daheim, erfahren, was Heimweh aus mir macht

 

Viele Jahre gewartet, in Freiheit zu leben

Nie daran gedacht, dass Heimweh so mächtig

Alles, alles würde ich dafür geben

Die Zeit auf „Heimatjahre“ zu drehen, das wünsche ich

 

Heimweh, damals an Heimweh nie gedacht

Heimatverlust, sie hat „Heimweh“ geboren

„Pass für die Freiheit“ in der Hand, ich wusste nicht, was Heimweh mit mir macht

Mit dem Weg in die Freiheit habe ich alles, meine Heimat, alles verloren

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  22.04.2026

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dienstag, 5. Mai 2026

Menschheit, wo bist du gelandet

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton 

 

 

Menschheit, wo bist du gelandet                                   

  

Sieht man die Nachrichten, egal zu welcher Stunde

Erkennt man die Ruinen der Wirklichkeit

Überall nur Töten, Zerstören, Hungersnot, klaffende Wunde

Wo ist sie nur gelandet, die Menschheit

 

Sieht man der Ortschaften, der Hochhäuser Zerstörung

Wo einst Zuhause der Menschen, die vielen Toten, das endlose Leiden

WER, WER zerstört unserer Kinder Zukunftshoffnung

Es ist der Augenblick gekommen, Kriege, Töten, jede Zerstörung zu meiden

 

Es sind unvorstellbare Bilder, sie zeigen unsere Zeit

Die Gräueltaten der Gegenwart, der Kriegsorganisatoren Brutalität

Mensch, wach auf! Es ist an der Zeit

Kriege zu beenden, dass endlich „Frieden“ der Weg unserer Realität

 

Wir brauchen „Frieden!“ für unsere Erde, für die Zukunft unserer Kinder

Wir brauchen „Frieden!“ für die Menschheit, für unsere Erde, Himmel und Natur

„Frieden!“ ist der Taktstock für Menschsein, Charaktergröße, eine edle Zukunft

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 20.04.2026

 

 

Montag, 4. Mai 2026

Nicht Ordnung, gelebte Stunden schenken Glück, Erinnerungen, die bleiben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Nicht Ordnung, gelebte Stunden schenken Glück, Erinnerungen, die bleiben

Für Radegunde

                                                                              

Ordnung, wie gerne hatte ich im Haus die Ordnung

Geliebt, wenn alles irgendwie seinen Platz

Heute, heute sagt mir jede Erinnerung

An erster Stelle stand, steht bis heute, mein Schatz

 

Ihr gehört meine Zeit, mein Leben

Ich lege kaum noch Wert auf Ordnung

Statt Putzen, will ich ihr all meine Zeit geben

Gemeinsam gelebte Stunden, sie schenken reiche Erinnerung

 

Statt Ordnung überall, ob Haus, ob Garten

Genießen wir gemeinsam gelebte Zeit

Kraft gibt es nicht ewig. Die Arbeit, sie wird auf mich warten

Aber niemals zu verschieben, Augenblicke gelebter Geborgenheit

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  28.09.2022

 

 

Mit dem „Pass für die Freiheit“ in der Hand, 1980, nicht an Heimweh gedacht

                  Foto:©Elisabeth Anton       Mit dem „Pass für die Freiheit“ in der Hand, 1980, nicht an Heimweh gedacht               ...