Foto:©Elisabeth Anton
Heimat, wie schön es mal war
Freiheit bietet alles, nur „Heimat“ nicht
Heimat, wie schön es mal war
Damals, „Zuhause“, „Heimat“ zu leben
Edel und reich jeder Tag, jedes Jahr
Auch wenn uns grenzenlose Freiheit nie gegeben
Die Menschen lebten das Leben
Voller Dank, Ehrfurcht und Zufriedensein
Man rackerte von früh bis spät, was immer uns gegeben
Wir lebten Heimat, dieses edle Dasein
Im Kreislauf der Natur lebten wir
Voller Dank und Ehrfurcht vor Wasser und Brot
Freiheit, Freiheit, die gibt es hier
Und überall sie zu sehen, Armut, Hunger, Kriege, Töten, bittere Not
Daheim, zuhause, in dieser damaligen Diktatur
Hat man „Heimat“ und „Zeit“ gelebt, an jedem Tag
Im ewigen Kreislauf der Natur
War man fleißig, sparsam, dankbar, ehrfurchtsvoll an jedem neuen Tag
Man freute sich auf die Gaben der Jahreszeiten
Überall Blumenduft und Blütenmeer zu sehen
Was haben sie sich verändert, die Zeiten
Es ist schwer, Hoffnung zu leben, mit ihr „Zukunft“ zu sehen
Heimatjahrzehnte, meines Lebens wertvollste Zeit
Man lebte Ehrfurcht vor Leben, Erde, Natur und Himmelszelt
Heimatjahre, sie waren Fleiß, Dank, Ehrfurcht, Zufriedenheit
Sie waren paradiesisch, die Jahrzehnte in meinem Hatzfeld
Man hat Muttersprache und Brauchtum geschätzt
Man war Selbstversorger, dankte der Natur für all ihre Gaben
„Freiheit leben“ war mein Traum. Damals, nicht richtig eingeschätzt
Das weiß ich heute. In der Freiheit kannst du alles, nur keine „Heimat“ haben
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
11.07.2026

