Montag, 20. Juli 2026

Mensch, bist DU erblindet

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton 

 

 

Mensch, bist DU erblindet                                               

  

Baumkronen wiegen sich im kühlen Sommerwind

Die Natur, in farbenfroher Vollkommenheit

Kriege toben. SIE töten, skrupellos grausam SIE sind

Denken nicht an der jungen Soldaten Jugendzeit

 

Sommerwind in meinem Gesicht

Meine Tränen kennen ihre Spur

Dass Kriege nicht beendet werden, verstehe ich nicht

Sieht keiner mehr die Wunder des Lebens, die Gaben unserer Natur

 

An der Front toben Kriege, das Töten, Zerstören

Hier noch Frieden. Ich bewundere die Schönheiten der Natur

Beendet alle Kriege! Zerstört sie nicht, die letzte Hoffnung

Mensch, wach auf! Hast DU sie ganz verlassen, des Herzens edle Spur  

 

Mensch, bist DU im Herzen erblindet

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                04.07.2026

 

 

 

Sonntag, 19. Juli 2026

Heimaterinnerungen, welch Seelentraum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Heimaterinnerungen, welch Seelentraum                                   

  

Hundebellen zu hören

Der Hahn kräht in den neuen Tag

Keiner mag dieses Bild zerstören

Weil es „Heimat“ ist, Heimat, die ich mag

 

Die Gänse schnattern auf dem Weg zur Kaul

Die Hühner kommen zufrieden von ihrem Nest

Da ist keiner traurig, keiner faul

Heimatmorgen erleben, das ist ein Seelenfest

 

Die Tauben gurren, sie fliegen Richtung Feld

Die Schweine grunzen zufrieden vor ihrem vollen Trog

Elternhaus, welch reiche, welch einzigartige Welt

Heimweh, mein Heimweh in ständigem Sog

 

Es zieht mich nach Hause, auch nach 46 Jahren

Mein Heimweh stirbt nie, das zeigt mir das Leben

Heimweh vergeht nicht, auch nicht mit den Jahren

Wer „Heimat“ gelebt, dem auch „Heimweh“ gegeben

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   06.06.2026

 

 

Tragödie der Gegenwart, obwohl der Sommer uns seinen Zauber schenkt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Tragödie der Gegenwart, obwohl der Sommer uns seinen Zauber schenkt

 

Sommerblütenmeer

Feuer, Flammen, wüten über den Häusern

Blütenduft im Garten, Angst an der Front

Bienen kennen ihre Pflichten

Der Mensch leider nicht

SIE töten, SIE vernichten

SIE kennen weder Sünde noch Schande

SIE töten, wollen selbst auf nichts verzichten

 

Wo das Gleichgewicht aus seiner Bahn

Wo die Liebe ihre Bedeutung verloren

Wo Mitgefühle nicht mehr zu finden

Wo das Leben, Erde, Himmel und Natur nicht geehrt

Da bahnt sich nur eine Spur an

Die eigene Vernichtung

Mensch, wach auf

Wach endlich auf, bevor es für alles zu spät

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 04.07.2026

 

 

 

Mensch, bist DU erblindet

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