Mittwoch, 21. Oktober 2026

Wenn der letzte Farbenzauber sich der Vergänglichkeit beugt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Wenn der letzte Farbenzauber sich der Vergänglichkeit beugt  

  

Das Leben, manchmal, welch erdrückend Sorgen

Der Regen seine Pfützen verteilt

Kühl und schweigsam der Morgen

Der Herbst sichtbar bei uns verweilt

 

Baumkronen im welkenden Blätterkleid

Oder sie sind schon kahl, alle Äste leer

Man merkt sie eindeutig, diese farbenfrohe Herbstzeit

Manchmal der Augenblick so großartig, die Seele so einsam, so leer

 

Blätter taumeln im leisen Wind

Sie welken schweigend, fallen wortlos zur Erde nieder

Ich erinnere mich, wo ich noch ein Kind

Herbstliches Blättersammeln welch Freude, in jedem Jahr wieder

 

Der Herbst, der letzte Schritt vor der Winterzeit

Alles blüht, welkt, reicht dem Tod seine Hand

Herbst, er nimmt alle Schönheit mit

Streut Welken über Meer, Berge, Wiesen, Feld und Land

 

Wenn der Herbst seine Macht zeigt

Eilen die Stunden, es kommt des Jahres Endzeit

Wenn der letzte Farbenzauber sich vor der Zeit verneigt

Weiß man, so sieht sie aus, die unaufhaltsame Vergänglichkeit

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   08.10.2026

 

Dienstag, 20. Oktober 2026

Jede Nacht kommt der Augenblick

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Jede Nacht kommt der Augenblick   

Zu deinem 17. Todestag (20.10.2026)                             

  

So viele Jahre schon, dass dein Tod dich mitgenommen

Jede Nacht kommt der Augenblick

Wo ich erinnere, wo du mich, über Jahrzehnte, in deine Arme genommen

Meine Tränen sagen mir, du kommst nie mehr zurück

 

Jeden Morgen, am Tag, jeden Abend, jede Nacht

Bin ich in Gedanken bei dir, du wirst auf mich warten

Wo Augenblicke mit unserem Glück bedacht

Du kommst nie wieder, du bleibst in deinem Sternengarten

 

Seit 17 Jahren blieben mir nur Erinnerung und Traum

Seit du gegangen, steht sie still, meine Zeit

So oft suche ich dich, durch Zeit und Raum

Weil sie mir fehlt, deine umarmende Geborgenheit

 

Wir lebten unserer Liebe Einzigartigkeit

Unsere Jahrzehnte waren vollkommenes Glück

Meine Tränen verschwanden nicht mit der Zeit

Jeden Tag, jede Nacht, kommt der Augenblick zurück

 

Wo ich dich suche, weil ich deine Liebe spüren will

Vergebens schau ich zu deinem Sternengarten, zum Sternenzelt

Der Augenblick sagt mir, dein Herz steht für immer still

Immer wieder der Augenblick, wo ich mir sie wünsche, dich, unserer Liebe Traumwelt 

 

Jede Nacht kommt der Augenblick, wo ich dich suche 

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   19.09.2026

 

Meine Rose für dich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Meine Rose für dich                                                          

Zu deinem 17. Todestag (20.10.2026)

  

Am Ende, dort wo der Horizont

Küsste das Meer die Himmelswelt

Die Wellen mit ihrem Rauschen uns belohnt

Und abends funkelte das Sternenzelt

 

Am Ufer stehend, schau ich übers Meer

Lege eine Rose auf der Wellen Bogengang

Hier gibt es keine Sorgen mehr

Natur schenkt alles, ich meinen Dank

 

Den Wellen schau ich zu, höre das Rauschen ihrer Melodie

Welch Wohltat, zu sehen, wo des Meeres Zauber wohnt

Augenblicke, die vergisst man nie

Wenn Natur mit ihren Wundergaben belohnt

 

Leise zieht die Nacht übers Meer

Als ob die Wellen sich schlafen legen

So still alles, man hört kein Rauschen mehr

Als ob nächtliche Stille und Sternenfunkeln den Tag wegfegen

 

Nur meine Rose für dich

Sie liegt so zufrieden unter dem Sternenzelt

Das Meer zu genießen, welch stilles Glück für mich

Ich weiß, du siehst meine Rose für dich, schaust du aus deiner Sternengartenwelt

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   07.10.2026

 

 

 

 

Wenn der letzte Farbenzauber sich der Vergänglichkeit beugt

                  Foto:©Elisabeth Anton     Wenn der letzte Farbenzauber sich der Vergänglichkeit beugt       Das Leben, manchmal, welch...