Freitag, 5. Juni 2026

Die Menschen schätzen „das Leben“ nicht mehr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Die Menschen schätzen „das Leben“ nicht mehr                       

  

Die Menschen schätzen „das Leben“ nicht mehr

Keine Ehrfurcht mehr, vor dem Reichtum der Natur

Die Liebe, sie zählt nicht mehr

So viele schon eiskalt, verlassen der Liebe Spur

 

Die Menschen bewundern den Sonnenaufgang nicht mehr

Sehen nicht mehr, wie traumhaft schön das Abendrot

Kaum einer sieht noch, wann das Glas der Hoffnung leer

Keiner denkt daran, wie schnell man „tot“

 

Menschen gehen am Duft der Blumen vorbei

Riechen nicht mehr, wenn sie blühen, die Akazienbaumkronen

Dass so viele unschuldige Soldaten getötet, ist „der Macht“ einerlei

So wenige nur noch mit „Liebe“ und „Zeit“ belohnen

 

Die Menschen schätzen „das Leben“ nicht mehr

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                    31.05.2026

 

Donnerstag, 4. Juni 2026

Manchmal

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Manchmal                                                                         

  

Manchmal ist man müde vom Leben

Wenn es nur noch Pflichten gibt, Schmerz und Tränen

Gib nie auf! Irgendwann auch mal dir Licht gegeben

Irgendwann wird das Glück auch deinen Namen erwähnen

 

Manchmal hören die Tragödien nicht auf

Manchmal erstickt man von all den Tränen

Dann schau ich zum Himmel auf

Versuche Hoffnung zu erwähnen

 

Manchmal scheint die Kraft zu Ende

Aufgeben, aufgeben darf man nicht

Ich falte zum Beten meine Hände

Und hoffe, irgendwann, zündet der Abendstern es an, sein helles Licht

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 15.05.2026

 

 

 

Warum wollen die Menschen den Frieden nicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Warum wollen die Menschen den Frieden nicht                         

  

Bomben, Raketen, ein Flammenmeer, Drohnen

Menschen, Leben, Natur, nur noch zerstören

Warum können, wollen die Menschen nicht mehr in Frieden wohnen

Warum kann man den Friedenswunsch der Menschheit nicht erhören

 

Die Welt hat alles, für alle Menschen unserer Zeit

Warum leben wir nicht, in Freiheit und Frieden, unsere Stunden

Warum leben wir nicht umarmende Geborgenheit

Warum, jeden Tag, neue Opfer, neue Wunden

 

Menschheit, wir brauchen weder Kriege noch Töten noch Hungersnot

Wir brauchen keine Heldengräber mehr

Jeden Tag nur Leiden, Schmerzen, der Unschuldigen Tod

Will keiner mehr sehen, dass das Glas unserer Jahre, eines Tages, für ALLE, LEER

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 01.06.2026

 

Die Menschen schätzen „das Leben“ nicht mehr

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