Donnerstag, 21. Mai 2026

Heimweh! Aussiedlung! Freiheit! Fremde! So fern der Heimat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto©Elisabeth Anton

 

 

Heimweh! Aussiedlung! Freiheit! Fremde!

So fern der Heimat       

  

Heimweh, welch stiller Schmerz

Der schreit, nur man hört ihn nicht

Es weint meine Seele, mein klopfendes Herz

Heimweh auslöschen, das kann ich nicht

 

Es geht kein Tag vorbei

Wo nicht irgendwas, irgendwer, mich erinnert, wie „Heimatzeit“ war

Aussiedler, Deutsche, das interessierte damals keinen, das war ihnen einerlei

Wie es einem Menschen ergeht, der plötzlich fern seiner Heimat war

 

Fern der Heimat, weil Freiheit ersehnt

Heimat aufopfern musste, um Freiheit zu leben

Heimweh, Heimweh dieser Aussiedler, das hat keiner erwähnt

Keiner daran gedacht, dass Freiheit in der Fremde nicht allen „Heimat“ kann geben

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 11.11.2025

 

 

 

 

Die duldsamen Steine

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton 

 

 

Die duldsamen Steine                                                       

  

Die duldsamen Steine

Sie liegen da

In schweigender Stille

Jeder Gefahr des Wassers ausgesetzt

Der Fluss wütet mit seinen Wellen

Umspielt die Steine, Jahr um Jahr

 

Augenblick um Augenblick

Müssen sie erdulden

Des Wassers Vergänglichkeit zu spüren

Ohne sich wehren zu können

Weil ihr Schicksal

Das Ufer des tobenden Stroms

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                11.05.2026

 

 

 

 

Mittwoch, 20. Mai 2026

Statt Kasernen sanieren, „investiert“ in die Liebe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Statt Kasernen sanieren, „investiert“ in die Liebe                      

  

Statt Kasernen sanieren

„Investiert“ in die Liebe, dass Armut ein Fremdwort

Lernt Kinder singen, musizieren

Zeigt ihnen, dass unsere Erde ein paradiesischer Ort

 

Warum muss man, plötzlich, Kasernen sanieren

Neue Unterkunft für Soldaten bauen

Statt die Wunder unserer Erde, das Leben Unschuldiger zu „planieren“

Lasst Frieden unsere Erde umarmen, in friedvolle Zukunft unserer Kinder schauen

 

Wir brauchen keine Waffen

Keine Raketen, keine Bomben, kein Töten, keine Vernichtung

Wollt IHR, dass nur noch unheilbare Wunden klaffen

Ob für Menschheit, Erde, Natur, selbst für die Hoffnung

 

Wir brauchen keine Kasernensanierung

Für hunderte Millionen. Wir brauchen Frieden für die Welt

Wir brauchen Ehrfurcht, Dankbarkeit, ewige Hoffnung

Dass sie nicht untergeht, sondern in Frieden blüht, unsere paradiesische Welt

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  12.11.2025

 

Heimweh! Aussiedlung! Freiheit! Fremde! So fern der Heimat

                  Foto©Elisabeth Anton     Heimweh! Aussiedlung! Freiheit! Fremde! So fern der Heimat            Heimweh, welch stille...