Mittwoch, 17. April 2024

Heimatgeborgenheit, die Geschichte hat dein Kapitel längst gestrichen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Heimatgeborgenheit, die Geschichte hat dein Kapitel längst gestrichen 

Geschichte, immer von Menschen „gemacht“

                   

Regennebel verschleiert die Sicht

Des Frühlings Grün leuchtet nicht mehr

Ich spüre Tränen, Tränen in meinem Gesicht

Erinnerungen lassen mich ahnen, dass Heimat still, stumm, leer

 

Alles dahin in den Gassen, alles verschwunden

Verschwunden alles, was einst Leben, Heimatglück

Keiner mehr die Reben hochgebunden

Heimatjahrzehnte, keines kehrt je zurück

 

Ich sehe uns, den großen Teller mit Gras füllen

Für den Osterhasen, wenn er die Geschenke bringt

Heimatluft kann nur noch Fremdes einhüllen

Auf der alten Gartentür kein Vogel mehr singt

 

Die Osterglocken am Brunnen, es gibt sie nicht mehr

Sprache, Brauchtum, alles längst dahin

Erinnerungen werden wach, so dankbar und hehr

All die Jahre daheim, gelebtes Glück, ob Weihnacht, ob Osterfestbeginn

 

Bunte Eier gefärbt mit Zwiebelschalen

Petersilienblätter fest auf die Eier gebunden

Die schönsten Ostereier, mit dem Pinsel nicht schöner zu bemalen

Heute, alles, alles verschwunden

 

Heimat, in Gedanken bin ich daheim, steh vor meinem Elternaus

Überall, nur noch Fremde und Fremdes zu sehen

Es tut weh, was ich sehe, dass Kapitel „Heimat“ längst aus

Stumm weinend, es ist traurig, vor dem Ende meiner Heimat zu stehen

 

Welch wundervolle Jahrzehnte, welch reiche Zeit

Sie kommen nie wieder, dieses Glück, diese Geborgenheit

Heimat, ich danke dem Himmel für unsere gemeinsame Zeit

Wie grausam Geschichte, wenn sie das Wertvollste streicht, „Heimatgeborgenheit“

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 30.03.2024

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Ende, ganz zum Schluss, bleiben nur die ehrlichen Freunde

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Am Ende, ganz zum Schluss, bleiben nur die ehrlichen Freunde  

 

Wenn Tod oder Krankheit

Irgendwann es durchkreuzt, dein Leben

Dann siehst du, wo sie daheim, die Ehrlichkeit

Wenn Freunde stumm oder dir ein Zeichen geben

 

Geht es ums Feiern, Tanzen, gelebtes Glück

Sind viele Freunde zugegen

Bekommst du mal vom Schicksal ein hartes Wegestück

Wirst du erfahren, welche Freunde noch zugegen

 

Wenn Leid und viele Tränen dein Schicksal

Werden manche Freunde rar, oft nicht mehr zu sehen

Wenn du vom Schicksal berührt, siehst du mit einem Mal

Wer die ehrlichen Freunde, die immer deine Not gespürt, zu dir stehen

 

Die ehrlichen Freunde, sie stehen dir immer bei

Sie kommen, egal wie groß die Not

Vielen bist du dann einerlei

Ob das Glück dich berührt oder der Tod

 

Freunde, die ehrlichen Freunde, sie bleiben

Immer an deiner Seite, egal wie schwer alles für dich

Nur die Ehrlichen, nur die Ehrlichen bleiben

Dir immer nah, ob dein Leid für immer, ob es vergänglich

 

Am Ende, ganz bis zum Schluss

Bleiben nur die Ehrlichen, nur deine ehrlichen Freunde

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  30.03.2024

 

 

 

 

Dienstag, 16. April 2024

Blumenparadies hier. Kriege, Zerstörungen, dort in der Ferne. Warum?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Blumenparadies hier. Kriege, Zerstörungen, dort in der Ferne. Warum?

 

Ein Blütenmeer in bunten Farben

Bedeckt den Garten wie geflochtener Blumenteppich

Der alten Linde rauer Stamm voller Narben

Frühling, welch Paradies dein Blütenmeer, königlich

 

Die Natur atmet auf, die Blumenkelche strahlen

Überall, nur leuchtende Farben zu sehen

Frühling, welch Balsam für die Seele, fernab von Sorgen und Qualen

Es ist so wunderschön, durch des Frühlings Wunder zu gehen

 

Frühling öffnet der Hoffnung weites Tor

Die Blumenpracht umarmt Geist, Seele und Herz

Erinnerungen atmen. In der Heimat blüht die weiße Lilie, links vor dem Tor

Dass man Kriege nicht beendet, welch tränenerstickter Schmerz

 

Trotz Blumenparadies im Frühling

Warum, warum diese sinnlosen, grauenvollen Kriege?

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  27.03.2024

 

Heimatgeborgenheit, die Geschichte hat dein Kapitel längst gestrichen

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