Foto:©Elisabeth Anton
Mein Elternhaus
Mein Elternhaus, wie steht es so verlassen da
Keine Nachbarn mehr, keine Freunde, alles dahin
Die Holzfenster haben die Zeit überlebt, welch Witterung auch nah
Meine Heimat gibt es nicht mehr, alles dahin
Mein Elternhaus, welch Märchenbuch mit edlen Seiten
Kindheit wie im Bilderbuch, dankbar, glücklich und froh
Jugend voller Schönheit, der Heimatfelder Weiten
Erinnern an die goldenen Weizenähren, an selbst gebastelte Laternen aus Stroh
Mein Elternhaus, da, wo ich einst daheim, zuhause war
Werte gelebt, mit gespürter Geborgenheit
Mein Elternhaus, welch Paradies für meine Seele, Jahr um Jahr
Mein Elternhaus steht, wie alles, mitten in den Spuren der Vergänglichkeit
Eine Zeit, die ich nie vergessen werde
Jahrzehnte eilen, alles mal zu Ende, alles auf „Aus!“
Ich spüre sie bis heute, stehe ehrfurchtsvoll auf meiner Heimaterde
Voller Dank und Ehrfurcht denke ich, heute noch, an mein Elternhaus
Mein Elternhaus, ein Buch meiner wertvollen Erinnerungen
Jedes Zimmer mir vertraut, „der Sparherd“ in der Küche, der duftende Garten
Mein Elternhaus, ein Gabenparadies, das wertvollste Buch meiner Erinnerungen
Mein Elternhaus, so viele Erinnerungen, an jedem Tag, auf mein Träumen warten
Ich träume mich nach Hause, nach Hatzfeld
Umarme all diese gelebten wertvollen Stunden
Meine Heimat war, ist und bleibt mein Hatzfeld
Auch wenn jede Erinnerung ein Spiegelbild blühender Heimwehwunden
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
13.05.2026
