Freitag, 17. April 2026

SIE

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

SIE                                                                                   

  

SIE führen ein Leben in Luxus

Ob die Liebe wohl dabei

Am runden Tisch, in Anzug und Krawatte

Organisieren sie der Kriege Gräueltaten

Ohne Rücksicht auf das Leben der Unschuldigen

SIE bevorzugen Kriege statt Frieden

Waffen statt Blumenwiesen

Vernichten alles, ohne Skrupel

Ganze Wohnblocks in Schutt und Asche gebombt

SIE streuen nur Leid und Tod

Schmerz, Verderben, Zerstörung

Sadistisch führen SIE IHRE Pläne zu Ende

Ohne einen Blick Richtung „Mensch“

Ohne einen Blick Richtung Kinder, alte Menschen

SIE zerstören, töten, vernichten, vertreiben

Ohne, daran zu denken

Dass dies alles von Generationen aufgebaut

SIE sind blind geworden

Im Rausch IHRER Machtgier

Haben keine Zeit mehr

Mal daran zu denken, dass auch SIE

Auch SIE haben nur ein einziges Leben

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 11.04.2026

 

 

 

 

 

 

 

Donnerstag, 16. April 2026

Auf das Glück warten, das geht nicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Auf das Glück warten, das geht nicht                               

  

Wenn deine Welt stehengeblieben

Verzweifle nicht, schau zum Licht

Irgendwann wirst du wieder das Leben lieben

Augenblicke leben, genießen der Sonne Licht

 

Wie immer es dir auch ergeht

Verzweifeln darfst du nie

Schau zur Natur, welch Wunder vor dir steht

Lausche des Windes Zaubermelodie

 

Mal Donnergroll, mal Sternenlicht

Mal Glück, mal Finsternis, mal Sonne, mal Regen

Nur aufgeben, aufgeben geht nicht

Du musst, irgendwann, das Rad deines Daseins wieder bewegen

 

Es bringt dir keiner das Glück vor deine Tür

Geh weiter, suche Ziel und Weg, verzweifle nicht

Leben und Schicksal laufen ihre eigene Kür

Auf Glück warten, das geht nicht

 

Keiner bringt dir das Glück vor deine Tür, nie

Du musst aufstehen, weitergehen

Bewundere der Jahreszeiten wohltuende Farbensymphonie

Du wirst die Macht der Blütenkelche im Sonnenlicht sehen

 

Geh in die Natur, lebe Hoffnung und Zufriedenheit

Vertrau deiner Kraft, es bringt dir keiner das Glück

Steh aufrecht vor dem Himmel, schaff dir deine Sternenzeit

Und du wirst sehen, was für dich tatsächlich wahres Glück

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 11.04.2026

WIR sind ALLE GLEICH, WIR kommen und gehen, ALLE

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

WIR sind ALLE GLEICH, WIR kommen und gehen, ALLE      

  

Die Welt so verändert, so blind

Nur wenige Jahrzehnte dahin, und alles aus dem Gleichgewicht

Man tötet skrupellos, ob Soldat, Greis oder Kind

Die Kriegsopfer interessieren die Kriegsorganisatoren nicht

 

Wie kann ich Tod und Verderben befehlen

Und dabei denken, dass man „Mensch“ ist

Statt Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit für alle wählen

Schiebt man sie jeden Tag in die Ferne, der Kriege Ende, die letzte Friedensfrist

 

Wer Kriege, Töten, Vernichten organisiert

Der hat noch nicht mitbekommen

Was „Leben“ wahrhaftig ist, wie man das Gute zelebriert

Statt töten, vernichten. So einfach, wenn Menschen sich in die Arme genommen

 

WIR sind ALLE GLEICH

WIR kommen und gehen, wenn zu Ende unsere Zeit

Ob du jung, alt, arm oder reich

ALLE, WIR ALLE, haben nur eine einzige Lebenszeit

 

WIR sind ALLE GLEICH

Mensch, wach auf! Wach auf, eh es zu spät

Eines Tages fällt der Letzte Vorhang

Und ALLE, ALLE, sind wir nur noch „gewesen“

 

Die Frage bleibt: Was haben wir der Welt an Gutem hinterlassen

Mensch, wach auf, schau hin

Du gräbst dir schon lange dein eigenes Grab

Auf dieser reichen, schönen, gütigen Erde

 

WIR kommen, WIR gehen, ALLE

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                11.04.2026

 

 

 

SIE

                  Foto:©Elisabeth Anton     SIE                                                                                        S...