Sonntag, 13. September 2026

Erinnerungen an meine Heimat

 

 

 

 

 

 

 

 


Foto:©Elisabeth Anton


 

Erinnerungen an meine Heimat                                                  

  

In Gedanken bin ich zuhause

Erinnerungen lassen mich Heimat erleben

Das Glück macht oft eine Pause

Wenn dir Schmerz und Traurigkeit gegeben

 

Das Leben, ein Blumenstrauß der Jahreszeiten

Blühende Schönheit, duftendes Feld

Sich wiegende Weizenähren, nach allen Seiten

Erinnerungen führen mich durch meine Heimat Hatzfeld

 

Am Wegkreuz, draußen im Feld, bleib ich stehen

Falte die Hände zum Beten, bete für Frieden und Freiheit

Mögen alle Kriege zu Ende gehen

Möge die Liebe siegen, die Liebe für die Friedenszeit

 

Häusergiebel stehen stumm vor mir

Viele so fremd, andere Farben, ein anderes Gesicht

Heimat, Heimat schon lange nicht mehr hier

Fremde überall, auch Heimat an Vergänglichkeit zerbricht

 

Vergebens suche ich nach einem bekannten Gesicht

Nur noch Fremde, fremde Menschen überall

Heimat, längst verstummt, dein Leuchten, dein Licht

Vergänglichkeit brachte auch dich zu Fall

 

Reiche Felder umarmten dich

Sprache, Brauchtum, es war einmal

Heimat, auch du, wie alles, vergänglich

Erinnerungen bleiben, nur Heimweh sieht, dass alles nur noch „Es war einmal…“

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 04.08.2026

Samstag, 12. September 2026

Mensch, bist du noch zu retten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Mensch, bist du noch zu retten                                         

  

Silberwolken am Himmelszelt

Gräueltaten an der Front

Ich hoffte so sehr, sie wacht auf, die Welt

Seit Wohlstand und Erfahrung in den Städten thront

 

Ich hoffte so sehr, dass die Menschen aufwachen

Sehen, was im Leben wahrhaftig zählt

In den Nachrichten, zu allen Tageszeiten, nur noch Drohnen, Raketen krachen

Die Unschuldigen getötet, Tod und Vernichtung gewählt

 

Statt Frieden für die Welt

Streut man nur noch Hass, Tod, Leiden, Verderben

Obwohl die Sonne, für alle, den Tag erhellt

Was, wie wollt IHR unsere Erde unseren Kindern vererben

 

Wie? Als Millionen Heldengräber, Witwen und Waisen

Als verbrannte Wälder, alles zerstört

Schickt doch endlich Friedenstauben in die Welt, auf allen Gleisen

Habt IHR noch nie etwas von „friedlicher Zukunft für unsere Kinder“ gehört

 

Wacht auf, eh es für alle und alles zu spät

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                    25.07.2026

 

Freitag, 11. September 2026

Augenblick, wie unterschiedlich du bist



 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Augenblick, wie unterschiedlich du bist                           

  

Vor mir liegen See und Wald

In einer Stille, die wohltuend spürbar

Meine Gedanken eisig kalt

Denke ich an die Kriege, Jahr um Jahr

 

Sie töten, sie zerstören, überall Flammenmeer

Wo einst das Zuhause der Menschen, heute nur noch Tod und Leid

Als ob die Menschen an Liebe und Herzensgüte leer

Was ist das nur für eine furchtbare Zeit

 

Jeden Tag zur Nachrichtenzeit

Toben Vernichtung, Zerstören, Tod

Wach endlich auf, Menschheit

Pass auf unsere Erde auf, beende Kriege, Leiden und Hungersnot

 

So unterschiedlich die Augenblicke, an jedem Ort

Hier Sonnenschein, die Stille am See

Es gibt für unser Erdenglück nur ein Wort

„Frieden!“ Stoppt das Töten, Leid und Weh

 

Ich atme den Augenblick

Er schenkt mir Frieden, Stille, Natur

Es kostet nichts, Kriege zu beenden, weil Frieden für alle das größte Glück

Ich atme diese Naturwunder am See, genieße die weite Flur

 

Ein Boot gleitet über den See

Der Wald umarmt der Wellen Schönheit

Denke ich an die Kriege, es tut mir im Herzen weh

Weil grausam, brutal, das Böse, diese eiskalte Zeit

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  07.08.2026

 

Erinnerungen an meine Heimat

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