Sonntag, 29. März 2026

Ich schick ihn jeden Tag „nach oben“, meinen Dank an meinen Herrgott

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Ich schick ihn jeden Tag „nach oben“, meinen Dank an meinen Herrgott

                                                                               

Jeden Tag schick ich sie nach oben

Mein Dankeschön, meine Ehrfurcht, für alles in meiner Zeit

Ich darf Leben leben, kämpfen, schuften, tragen, ehren, loben

Mein Herrgott, du schenkst mir Kraft, zu jeder Tageszeit

 

Wie schwer auch manchmal viele Schritte

Ich spüre die Kraft, sie kommt von dir

Du findest immer den richtigen Weg, die goldene Mitte

Mit gefalteten Händen bete ich zu dir

 

Mein Leben, oft unerträglich schwer

Ich dachte oft, ich schaff das nicht

Du hast mein Glas so bewegt, dass es halb voll, nicht halb leer

Du schicktest mir immer Kraft und wärmendes Licht

 

Ohne dich, hätte ich manches nicht überlebt

Du schickst mir Kraft, Hoffnung und Licht

Wie schwer auch mal das Leben bebt

Du hast mich nie vergessen, ich spüre sie immer, die Kraft, das Licht

 

Und dafür danke ich dir, an jedem neuen Tag

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  25.02.2026

 

 

Wie kann man all das Töten übersehen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Wie kann man all das Töten übersehen                                      

  

Wie kann man so skrupellos zerstören

Was Generationen über Jahre aufgebaut

Wie eiskalt ist man, will man die Rufe der Menschen nach Frieden nicht erhören

Noch keiner mitbekommen, dass am Ende, bei jedem von uns, der Tod vorbeischaut

 

Wie kann man dieses Töten der Unschuldigen nicht beenden

Wie kann man diese unzählbaren Soldatengräber übersehen

Warum, warum will man sich nicht zum Frieden wenden

Warum, warum will man diese vielen getöteten Unschuldigen nicht sehen

 

Hat die Menschheit den Verstand verloren

Sieht keiner mehr, der Mütter, der Kinder Tränen

Weiß keiner mehr, warum wir alle geboren

Warum, warum will keiner „Ewigen Frieden für alle!“ erwähnen 

 

Wie kann man all das Töten übersehen 

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  18.03.2026

 

 

 

Samstag, 28. März 2026

Wer diese Kriege organisiert, hat weder Herz noch Verstand

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton 

 

 

Wer diese Kriege organisiert, hat weder Herz noch Verstand            

  

Die Kugel traf sein Herz

Das Schicksal war ungerecht

Der Soldat, er wollte weder Krieg noch Schmerz

Leider, leider sind diese Kriege echt

 

Der Himmel schickte sein Silberwolkenmeer

Der Wind seine traurige Symphonie

Des Soldaten´ Leben zu Ende, sein Glas der Hoffnung leer

Er weint nicht mehr, sieht seine Lieben nie mehr wieder, nie

 

Er sinkt in die Knie, dann auf die Erde

Fremde Erde, wo er nie wollte sein

Das Leben ein War, Ist, Sein und Werde

Der unschuldige Soldat, er blieb mit dem Tod allein

 

Sein Leben ausgehaucht, in nur einem Augenblick

Zu Ende seine Hoffnung, seine Gedankenwelt

Die Kugel, sie zerstörte Leben, einer Familie Glück

Der Hinterbliebenen Trauer ihr ganzes Leben lang hält

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  19.03.2026

 

 

Ich schick ihn jeden Tag „nach oben“, meinen Dank an meinen Herrgott

                  Foto:©Elisabeth Anton     Ich schick ihn jeden Tag „nach oben“, meinen Dank an meinen Herrgott                        ...