Sonntag, 7. Juni 2026

Noch einmal nur

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Noch einmal nur                                                               

  

Noch einmal nur, mein Elternhaus sehen

Noch einmal, die Wege meiner Kindheit gehen

Nur noch einmal in meiner Heimat sein

Nur noch einmal im Hof am Brunnen, ganz allein

 

Noch einmal den Weg zur Kirche gehen

Noch einmal vor der Heimatfriedhofskapelle stehen

Nur noch einmal Heimatkirchenglocken hören

Nur einmal die Macht der Zeit zerstören

 

Noch einmal zuhause sein, in meinem Elternhaus

Noch einmal nur spüren, wie schön es ist, wenn man zuhaus´

Nur noch einmal vor dem alten Holztor stehen

Nur noch einmal durch den Hof, den Garten gehen

 

Noch einmal Heimat sehen, erleben

Wo mir einst glückliche Kindheit, die große Liebe gegeben

Nur noch einmal Heimatgeborgenheit spüren

Noch einmal nur, die gelebten Erinnerungen berühren

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   04.06.2026

An die Mächtigen der Welt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

An die Mächtigen der Welt                                                          

  

Ich bin nur eine kleine Ameise

Im Riesenrad unserer Welt

Ich will nicht laut sein, weil auch leise

Ist es möglich, wem Frieden gefällt

 

Habt IHR keine Familien, Kinder, die Zukunft brauchen

Habt IHR kein Herz, keine Ehrfurcht mehr vor dem Leben

Sollen nur noch Ruinen neben Ruinen rauchen

Was wollt IHR allen Kindern für ihre Zukunft mitgeben

 

Ich kann nur beten, bitten, flehen

Beendet die Kriege, das Töten unschuldiger Soldaten

Wie soll es für unsere Kinder weitergehen

Wir brauchen keine neuen Geschichtsdaten

 

Die nur noch die vielen Toten zählen

Wir brauchen keine Heldengräber mehr

Ich wünsche mir, dass die Helden unserer Zeit EURE Macht

Kriege zu beenden, dass unserer Erde Alltag ein ewiges Friedensmeer

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  05.06.2026

Samstag, 6. Juni 2026

Welch Sünden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Welch Sünden                                                                          

  

Die Wolken wissen nicht mehr wohin

Der Wind nur noch traurig

Die Sonne weiß nicht, warum sie ALLEN ihre Strahlen schenkt

Der Mond traut sich nicht mehr, über die Erde zu scheinen

Weil ALLE, ALLE sehen sie, ohne für den Frieden zu kämpfen

Diese Gräueltaten, diese Getöteten

Die Hungernden, die leidenden Unschuldigen

Die jungen Soldaten, getötet in der Blüte ihres Lebens

Weil die Macht, die Gier, unberechenbar

Weil die Menschen nicht mehr fähig, zu ehren, zu schätzen

Was Leben, Erde, Himmel und Natur uns schenken

Welch Sünden der Menschheit!

Die Leben und Frieden nicht mehr zu achten weiß

Welch Sünden

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  30.05.2026

 

 

Noch einmal nur

                  Foto:©Elisabeth Anton     Noch einmal nur                                                                   Noch einma...