Foto:©Elisabeth Anton
Wenn der Tod sie spürbar zeigt, seine Macht
Frühlingssonne umarmt die Stunden
Der Wind, seine Lieder dahin, er schweigt
Mensch, lebe den Augenblick, ob Glück oder Seelenwunden
Was immer du tust, dein Jahr sich neigt
Es neigt sich, mit jedem Tag, Richtung Ewigkeit
Schau öfter mal auch auf die Uhr
Unbarmherzig, die Macht der Vergänglichkeit
Unumkehrbar, des Todes schweigende Spur
Trage dein Schicksal, lebe deine Stunden
Wie es machbar möglich für dich
Manchmal heilen sie nie, bestimmte Wunden
Trauer und Schmerz bleiben unvergänglich
Frühlingssonne umarmt den Erdball
Küsst der Blumenkelche bunte Farbenpracht
Mensch, lebe dein Leben! Die Zeit bringt alles zu Fall
Wenn der Tod sie spürbar zeigt, seine Macht
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
21.03.2026