Foto:©Elisabeth Anton
Augenblick, wie unterschiedlich du bist
Vor mir liegen See und Wald
In einer Stille, die wohltuend spürbar
Meine Gedanken eisig kalt
Denke ich an die Kriege, Jahr um Jahr
Sie töten, sie zerstören, überall Flammenmeer
Wo einst das Zuhause der Menschen, heute nur noch Tod und Leid
Als ob die Menschen an Liebe und Herzensgüte leer
Was ist das nur für eine furchtbare Zeit
Jeden Tag zur Nachrichtenzeit
Toben Vernichtung, Zerstören, Tod
Wach endlich auf, Menschheit
Pass auf unsere Erde auf, beende Kriege, Leiden und Hungersnot
So unterschiedlich die Augenblicke, an jedem Ort
Hier Sonnenschein, die Stille am See
Es gibt für unser Erdenglück nur ein Wort
„Frieden!“ Stoppt das Töten, Leid und Weh
Ich atme den Augenblick
Er schenkt mir Frieden, Stille, Natur
Es kostet nichts, Kriege zu beenden, weil Frieden für alle das größte Glück
Ich atme diese Naturwunder am See, genieße die weite Flur
Ein Boot gleitet über den See
Der Wald umarmt der Wellen Schönheit
Denke ich an die Kriege, es tut mir im Herzen weh
Weil grausam, brutal, das Böse, diese eiskalte Zeit
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
07.08.2026