Dienstag, 15. September 2026

Ewige Angst, ständige Schatten, überall

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Ewige Angst, ständige Schatten, überall                                     

  

Ein Leben in Angst, vor ewigen Verboten

So war es damals, für manche, in der Diktatur

Mein Kampf für die Freiheit, Jahrzehnte Lieder ohne Noten

Schwer und ewig, der Kampf Richtung Freiheitsspur

 

Ich gab nicht auf, ich kämpfte für mein Ziel

Endlich erreicht, was Freiheit sich genannt

Mein Leben, welch Hoffen, Kämpfen, welch Spiel

Und immer wieder nahm die Hoffnung mich an die Hand

 

Diktatur blieb zurück, mein Weg Richtung Freiheit

Über vier Jahrzehnte, ein Glauben, ein Hoffen, Zufriedensein

Und nun, zu meines Lebens Herbstzeit

Muss ich bangen, dass Freiheit bald nur noch verblasster Schein

 

Wer Freiheit gelebt, sie nicht zu schätzen weiß

Nicht sehen kann, wie schnell es dahin, ein Leben

Der weiß nicht, der kennt ihn nicht, unserer Ahnen Schweiß

Ihr Aufopfern, damit uns ein Leben in Freiheit, Frieden gegeben

 

Wacht auf! Beendet die Kriege der Welt

Schätzt endlich den Frieden!

Seid endlich zufrieden!

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  11.02.2022

 

 

Nachrichten heute, „Nuklearmanöver“ vereinbart

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Nachrichten heute, „Nuklearmanöver“ vereinbart              

  

Ich fasse es nicht, ich staune

Was man tun will, zu Europas Verteidigung

Das macht mich wütend, verstärkt meine „Friedenslaune“

Dass „Frieden für die Welt!“ wichtig, nicht zerstören jeder Friedenshoffnung

 

Gibt es keine andere Richtung mehr

„Vertiefte Kooperation bei Nuklearmanöver“

Nur noch Kriegsgeile, die trachten, dass bald alle Kassen leer

Wir brauchen Frieden für die Welt, keinerlei Manöver

 

Hat keiner mehr die Realität vor Augen

Sieht keiner mehr die Kriegstoten, der Hinterbliebenen Schmerz bis ans Lebensende

Ich frage mich, will niemand mehr „Frieden für die Welt!“, für Gutes taugen

Keine „Nuklearmanöver“, sondern Frieden für alle, dafür redet, reicht EUCH die Hände

 

Nachrichten, welch Grauen, welch verkehrte Welt

Kein einziger Politiker spricht von „Frieden für die Menschheit!“

Ich hoffe, dass irgendwer endlich Frieden, Brot und Wasser wählt

Menschheit, IHR, Mächtigen der Welt, wacht auf, bevor überall nur noch Leidenszeit

 

Wir brauchen keine „Nuklearmanöver“, zu keiner Zeit

In keinem Land dieser Welt

Wir brauchen Frieden, Brot und Wasser für die Menschheit

Wacht auf, bevor unsere Erde durch diese Kriegssucht in nichts zerfällt

  

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                17.07.2026

 

 

 

 

 

 

 

Montag, 14. September 2026

„Ich“ bin immer „ich“ geblieben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

„Ich“ bin immer „ich“ geblieben                                     

  

Ich wollte nie sein, wie andere das wollten

Das ist, bis heute, so geblieben

Viele Ereignisse durch mein Leben rollten

Kritik, Beleidigungen, bis heute, mein „Ich“ nicht vertrieben

 

Erfahrungen haben mir vieles gezeigt

Ich will nicht sein, wie irgendwer das will

Mein Leben nicht einfach, in Ehrfurcht und Dank mich verneigt

Für alles, ob Schicksal schattenaktiv oder hörbar still

 

Ich habe gesehen, erkannt, erlebt

Dass Menschen mein "Ich" nicht verstehen

Nicht sehen, dass Ehrlichsein mein Leben, wonach mein Dasein strebt

Dass meine Augenblicke nicht ungesehen

 

Ich versuchte schon immer, intensiv zu leben

Ob ich durch Gassen, Wiesen oder Feld spaziert

Ich sah früh, was der Augenblick, die Farben der Blumen mir geben

Meine Gefühle haben immer meiner Seele Träume komponiert

 

Man konnte schwer akzeptieren

Dass meine Welt die Ehrlichkeit, die Wunder der Natur

Die Gefühlswelt meiner Seele, die Gedanken meines Geistes nie zu manipulieren

Ehrlichkeit, Zufriedensein, voller Dank und Ehrfurcht, meiner Jahre Lebensspur

 

Ich wollte immer sein, wie das Leben mich geboren

Meine Gedanken haben immer das Gute gewählt

Ohne Herzensgüte, ohne die Wunder von Erde, Himmel und Natur, wäre ich verloren

Ich habe immer den Weg des Herzens gewählt

 

Ich habe nie auf die anderen gehört

Mich nie verbiegen lassen, was manch einer auch mal vorgeschlagen

Mein Ich, Wahrheit und Ehrfurcht zutiefst erhört

Und mein Herrgott, er war immer zugegen, an all meinen lebensreichen Tagen

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   06.08.2026

 

 

 

 

Ewige Angst, ständige Schatten, überall

                  Foto:©Elisabeth Anton     Ewige Angst, ständige Schatten, überall                                         Ein Leben in...