Samstag, 22. August 2026

Heimat aufopfern müssen, alles verloren, um in der Fremde frei zu sein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Heimat aufopfern müssen, alles verloren, um in der Fremde frei zu sein

                                                                                                            

Lauer Sommerwind wiegt die Baumkronen

Durch den Augenblick unaufhaltsamer Vergänglichkeit

Erinnerungen mich, bis heute, belohnen

Spürbar bis heute, diese einzigartige Heimatgeborgenheit

 

Es wird sie nie mehr geben

Diese Stunden gelebter Heimatgeborgenheit

Nie mehr diese Gassen, Höfe, diese Gärten, das reiche Feld, Generationenleben

Heimat, sie nahm auch dich mit, die Macht der Vergänglichkeit

 

Ich schau weit über die Kanalbrücke hinaus

Wo einst, in sichtbarer Ferne, das Land der Freiheit zu sehen

Heute, alles fremd, die Gassen, die Menschen, mein Elternhaus

Überall die Zeichen der Zeit, mitten im Augenblick stehen

 

Nie mehr der Jahreszeiten Schönheit

Nie mehr, diese Gärten voller Reichtum und Glück

Was war das einst eine so reiche Zeit

Dankbare Menschen, Leben mit der Natur. Nichts, nichts kommt mehr zurück

 

Ein paar Erinnerungen haben überlebt

Sie allein zeigen noch, was von „Heimat“ geblieben

Auch wenn Heimweh immer und ewig lebt

Heimat gibt es nicht mehr, seit „Aussiedlung“ die Menschen in die Fremde getrieben

 

Sie wollten Freiheit leben, endlich frei sein

Sie glaubten nicht mehr daran, dass der Eiserne Vorhang fällt

Alles ging seinen Weg. Geschichte kann grausam sein

Wenn man Heimat opfern muss, weil man „Freiheit leben“ als Ziel gewählt

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 04.08.2026

 

Freitag, 21. August 2026

Sommermorgengedanken

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Sommermorgengedanken                                                    

  

Der Sommer ist heute weit

Kühle umarmt den Morgen

Regentropfen fallen leise

Der Wind wiegt die Baumkronen sanft hin und her

Die Natur schweigt, in ihrer farbenreichen Schönheit

Die Blumen dankbar für den Regen

Die Stille am Morgen lässt das Zwitschern der Vögel hören

Der Augenblick schenkt unbezahlbaren Reichtum

Für Herz, Geist und Seele

Während an den Kriegsfronten der Welt

Das Töten, Vernichten, das Grauen skrupellos weitergeht

Warum können die Menschen nicht zufrieden, dankbar sein

Dass es allen Erdenbürger gut geht

Warum dürfen diese Kriegsverbrecher töten, die vielen jungen Soldaten töten

Warum will man den Weltfrieden nicht

Warum kann man nicht dankbar sein

Dankbar, dass uns „Leben“ geschenkt

Fortschritt und Wohlstand unserer Ahnen uns weitergegeben

Warum müssen, dürfen Menschen töten

Mit welchem Recht raubt man den Müttern ihre Söhne, ihre Männer

Wobei die Natur, uns allen, alles schenkt

So vieles, kostenlos, einfach bekommen

Warum will die Menschheit den Frieden nicht

Warum werden diese Kriege nicht beendet

Schickt doch mal EURE Söhne an die Front

Habt IHR kein Herz mehr, das für das Gute schlägt

Wacht auf, bevor die Natur uns ihre Rache schickt

Die Erde beben lässt, in unvorstellbaren Dimensionen

Weil wir nicht mehr fähig sind

Dankbar und zufrieden zu sein

Dass uns einst „Leben“ geschenkt

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 09.06.2026

 

 

Donnerstag, 20. August 2026

Seltsam, dass nach so viel Hitzeglut, Gewitter und Regen fernbleiben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Seltsam, dass nach so viel Hitzeglut, Gewitter und Regen fernbleiben  

Damals, zuhause, da war es anders...

  

Ich schaue weit über den See, bis zum Wald

Oben, ein wunderschönes Wolkenmeer

Erinnere mich an Sommerzeit meiner Kindheit, wo sehr bald

Nach tagelanger Gluthitze, Gewitter sich näherten, mehr und mehr

 

Nach heftiger Hitze kamen Donner und Regen

Es blitzte heftig, Donnergrollen als Begleiterscheinung

Dann kam der langersehnte Regen

Natur weiß immer, wie wichtig jede Hoffnung

 

Natur war schon immer im Gleichgewicht

Seit ich mich erinnern kann, an die Hitzeglut zur Sommerzeit

Nach jeder Hitze ein Gewitter, Ernte nicht vernichtet

Dieses Klima wundert mich, Sommerhitze ohne Regenzeit

 

So kenne ich Sommerwetterzeit nicht

Zuerst kam die Hitze, Schwüle, Blitz, Donner, dann Regen

Dass Klima sich verändert, ist wie ewig Gedicht

Nur, wo bleibt heute der ersehnte Regen

 

Es wird nur von Klima geredet, Kriege nicht beendet

Es ist so seltsam, wie und wo es sich verändert, das Wetter zur Sommerzeit

Es ist so seltsam, welch Signale Klima uns sendet

Dass es so auffallend wie seltsam, nach jeder Hitzeglut, auch mal Regenzeit

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  07.08.2026

 

 

 

 

 

Heimat aufopfern müssen, alles verloren, um in der Fremde frei zu sein

                  Foto:©Elisabeth Anton     Heimat aufopfern müssen, alles verloren, um in der Fremde frei zu sein                      ...