Mittwoch, 5. August 2026

Einsamkeit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Einsamkeit                                                                        

  

Wenn alle das Straßenpflaster verlassen

Die Gehwege schweigen vor sich hin

Ruht die Natur aus

Die Sterne winken aus ihren Sphären

Wenn überall alles still und leer

Spaziert nur noch

Die Einsamkeit

Quer über das glänzende Kopfsteinpflaster

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  08.05.2026

 

 

 

Dienstag, 4. August 2026

Und immer ist´s „der Mensch“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Und immer ist´s „der Mensch“                                                 

  

Blau und sanft das Himmelszelt

Die Sonne, wortlos verschwunden

Wie schön und reich sie ist, unsere Welt

Nur die Menschen, sie, sie haben das Edle noch nicht gefunden

 

Statt Leben und Natur zu genießen

Leben, was sie uns schenken, Himmel, Erde und Natur

Statt zu bewundern, wie allein und schön die Blumen sprießen

Hört man heute fast nur noch von Waffen, ignoriert deren Vernichtungsspur

 

Könnten die Menschen „Dasein“ leben

Alles, was uns von Leben und Natur geschenkt

Würde es weder Hungersnot noch Kriege geben

Mensch, wach auf! Nur die Liebe dich Richtung „Frieden!“ lenkt

 

„Die Menschen“ sind es immer schon gewesen

Die unfähig, das Gute, das Edle zu leben

Mensch, frag dich mal, was bist DU für ein Lebewesen

Millionen Kriegstote ignoriert, nicht fähig, der Liebe, dem Frieden, Chancen zu geben

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   12.05.2026

 

 

Montag, 3. August 2026

Heimat, wie schön es mal war

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Heimat, wie schön es mal war                                                  

Freiheit bietet alles, nur „Heimat“ nicht

  

Heimat, wie schön es mal war

Damals, „Zuhause“, „Heimat“ zu leben

Edel und reich jeder Tag, jedes Jahr

Auch wenn uns grenzenlose Freiheit nie gegeben

 

Die Menschen lebten das Leben

Voller Dank, Ehrfurcht und Zufriedensein

Man rackerte von früh bis spät, was immer uns gegeben

Wir lebten Heimat, dieses edle Dasein

 

Im Kreislauf der Natur lebten wir

Voller Dank und Ehrfurcht vor Wasser und Brot

Freiheit, Freiheit, die gibt es hier

Und überall sie zu sehen, Armut, Hunger, Kriege, Töten, bittere Not

 

Daheim, zuhause, in dieser damaligen Diktatur

Hat man „Heimat“ und „Zeit“ gelebt, an jedem Tag

Im ewigen Kreislauf der Natur

War man fleißig, sparsam, dankbar, ehrfurchtsvoll an jedem neuen Tag

 

Man freute sich auf die Gaben der Jahreszeiten

Überall Blumenduft und Blütenmeer zu sehen

Was haben sie sich verändert, die Zeiten

Es ist schwer, Hoffnung zu leben, mit ihr „Zukunft“ zu sehen

 

Heimatjahrzehnte, meines Lebens wertvollste Zeit

Man lebte Ehrfurcht vor Leben, Erde, Natur und Himmelszelt

Heimatjahre, sie waren Fleiß, Dank, Ehrfurcht, Zufriedenheit

Sie waren paradiesisch, die Jahrzehnte in meinem Hatzfeld

 

Man hat Muttersprache und Brauchtum geschätzt

Man war Selbstversorger, dankte der Natur für all ihre Gaben

„Freiheit leben“ war mein Traum. Damals, nicht richtig eingeschätzt

Das weiß ich heute. In der Freiheit kannst du alles, nur keine „Heimat“ haben

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  11.07.2026

 

 

Einsamkeit

                  Foto:©Elisabeth Anton     Einsamkeit                                                                            Wenn a...