Foto:©Elisabeth Anton
Irgendwann helfen weder Reue noch Fragen
Grauer Morgen grüßt stumm in den Tag
Keine Sonne, nur leiser Wind in den Baumkronen
Hoffnung ist geblieben, auch am heutigen Tag
Lass die Liebe in deinem Herzen wohnen
Wer Liebe lebt, lebt Frieden und Freiheit
Wer Herzensgüte kennt, lässt Waffen ruhen. Wovor „Verteidigung“
Frieden, Liebe, Herzensgüte, die Wege meiner Zeit
Wir brauchen Frieden, kein Töten, keine Heldengräber, nur Frieden und Umarmung
Mensch, wach auf, ob grau der Morgen
Ob Regen, Schnee, Sonne oder Sturm bei uns zu Gast
Kein Töten, keine Kriege, keine schmerzvollen Sorgen
Stoppt die Kriege der Welt! Sie sind für die Unschuldigen nur tödliche Last
Wer in Luxus und Macht schwebt
Sollte nie vergessen, wie schnell auch verändert, das eigene Sein
Wenn, irgendwann, die Erde richtig bebt
Weil die Natur diese Sünden nicht mehr sehen kann, will ich nicht zugegen sein
Wenn Erde und Natur
All dieses Töten, diese Leiden nicht mehr ertragen
Und alles beben lassen, alles, was auf unserer Spur
Ist es für alles zu spät. Dann helfen weder Reue noch Fragen
Wenn Himmel, Erde und Natur es satt
All diese Getöteten, diese Zerstörungen zu sehen
Will ich nicht zugegen sein
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
21.02.2026