Montag, 20. April 2026

Der See, mit seinem Schweigen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Der See, mit seinem Schweigen                                                

  

Der See, mit seinem Schweigen

Spricht er wortlos mit dem Wolkenmeer

Der Baumkronen leiser Reigen

Ein Bild wie im Märchen, Natur mehr und mehr

 

So wunderschön dieser Augenblick

Ich atme Natur, es grüßt das Sonnenlicht

Manchmal denke ich nicht zurück

Weil manche Erinnerung mich zerbricht

 

Die Ruhe, diese Stille, dieses hörbare Schweigen

Sie umarmen mich in vollkommener Glückseligkeit

Natur, deiner Wunder Edelreigen

Schenkt meiner Seele unverwechselbare, wohltuende Zufriedenheit

 

Der See, mit seinem Schweigen

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   27.11.2025

 

 

Sonntag, 19. April 2026

Dein Tod, er nahm alles mit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton 

 

 

Dein Tod, er nahm alles mit                                                        

Für Dich, H.

 

Eines Tages, zur herrlichen Herbstzeit

Musstest DU gehen

Himmel und Tod bestimmten deine Zeit

Schicksal kann man nicht immer verstehen

 

Dein Tod, er nahm alles mit

Unser Sein, unser Leben, alle Wärme, alles Licht

Mein Schmerz schreit laut, mit jedem Schritt

Wie viel Schmerz ich tragen muss, das siehst DU nicht

 

Alles, meine Welt blieb stehen

Das Leben erstickt, unser Glück dahin

Alles nahmst DU mit, ich konnte nicht mehr weitergehen

Alles uns gestohlen, mein Dasein ohne Sinn

 

Dein Tod, der tiefste Stillstand in meinem Leben

Nichts, gar nichts ist mir geblieben

Ohne dich, hat es für mich nichts mehr gegeben

Dein Tod hat alles mitgenommen, unser Leben, unser Glück, nur Tränen geblieben

 

Ohne dich, alles nur noch Finsternis und Hoffnung ohne Licht

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                    08.04.2026

 

Sünde um Sünde, Verbrechen um Verbrechen, zur Frühlingszeit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Sünde um Sünde, Verbrechen um Verbrechen, zur Frühlingszeit    

  

Wo ist die Welt gelandet? Warum

Was ist aus den Menschen geworden, seit geraumer Zeit

Warum ist alles aus dem Gleichgewicht? Warum

Warum sieht sie nicht, wohin sie gleitet, die Menschheit

 

Kriege werden nicht beendet, Unschuldige sterben

Ob Kind, Greis, Soldat oder Zivilist

Sie töten weiter, zerstören, sterben

Rücksichtslos wird alles vernichtet, keine Friedensfrist

 

Was ist nur geschehen, mit dieser einst so schönen Welt

Menschen sehen nicht mal, wohin sie versinken

An zu vielen Orten Kriege und Tod bestellt

Während überall des Frühlings Farbendüfte winken

 

Wo wird sie landen, diese Menschheit

Wo wird sie enden, in der Blindheit ihrer Herzlosigkeit

Statt Frieden, Gerechtigkeit, Freiheit

Organisieren SIE, hemmungslos, Sünde, Tod, Verderben, selbst zur Frühlingszeit

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 13.04.2026

 

 

Der See, mit seinem Schweigen

                  Foto:©Elisabeth Anton     Der See, mit seinem Schweigen                                                      Der See, ...