Mittwoch, 21. April 2021

Ignorierte Chance


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Ignorierte Chance               

 

Hast du mal einen Fehler gemacht

Weil du deine größte Chance ignoriert

Weil du, wieder mal, nicht an dich gedacht

Lebe endlich so, dass auch dein ICH mal respektiert

 

Wenn du immer nur auf alle Rücksicht genommen

An dich zu denken, war dir über Jahre ein Fremdwort

Wenn du mal eine letzte Chance bekommen

Denke auch mal an dich – mit Gefühl und Wort

 

Sonst verpasst du auch die eine Chance

Die dir im Laufe der Zeit gegeben

Bedenke: Was du ignoriert, vielleicht die letzte Chance

Es wird Zeit, dass auch deinem ICH sein Wunschziel gegeben

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                25.03.2019

 

 

 

Heimat gibt es nicht mehr, Erinnerungen noch eine Weile…


 

 

 

 

 

 

 

 

 
Foto:©Elisabeth Anton

 

Heimat gibt es nicht mehr, Erinnerungen noch eine Weile…                  

       „Der Totenwagen“ meiner Heimatstadt

 
 

Selbst der „Totenwagen“ in meiner Heimat

War ein Dank an das Leben, in edelstem Stil

Er fuhr so leise durch die Gassen der Stadt

Obwohl der Räder Gleiten, übers Kopfsteinpflaster, der Töne viel

 

Ein „Totenwagen“, noch aus uralten Zeiten

Ein einzigartiges Kunstwerk aus Meisterhand

Feldblumen zierten der Felder Weiten

Wie reich und schön es einst war, das Banaterland

 

Verziert mit Engel, mit Blumenkränzen beladen

Durch die gläsernen Seiten den Sarg man gesehen

Dieser Weg vom Haus zum Friedhof, als ob ein Lebensfaden

Hinter dem „Totenwagen“ die nahen Verwandten gehen

 

Auf dem Sarg Blumen, ein Blumenkranz liegen

Andere, seitlich am Wagen außen angebracht

Vor den Heimatwolken die Tauben fliegen

Der Weg zum Friedhof mit Tränen, Dank, Ehrfurcht bedacht

 

Dem „Totenwagen“ zwei, vier, sechs Pferde vorgespannt

Selten, auch mal acht Pferde vor dem Wagen zu sehen

Das hat man am Reichtum oder Bekanntheitsgrad erkannt

Brauchtum, Sitten, schon lange nicht mehr bestehen

 

An allen vier Ecken, oben auf dem Wagen

Saßen silberfarbene Engel. In stiller Weise

Begleiteten sie jeden Verstorbenen, ohne zu fragen

War dein Leben gut, traurig, arm, reich, laut oder leise

 

Auf den gläsernen Seitenwänden, welch schöne Malerei angebracht

Diese Leichenwagen, noch aus der Zeit der Monarchie übernommen

All die Ehrfurcht, die möglich, den Toten man zugedacht  

Wer Ehrfurcht zum Verstorbenen, zu dessen Beerdigung gekommen

 

Familie begleitete des Verstorbenen letzten Weg, hinter dem „Totenwagen“

Pfarrer, Ministranten, Kantor, Nachbarn, Freunde, entlang der Häuserzeile

Selbst im Tod hat man Ehrfurcht, Dank, Würde gelebt, getragen

Vor dem Verstorbenen. Heimat gibt es nicht mehr, Erinnerungen noch eine Weile…

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  17.04.2021

 

 

 

Die Allmacht der Natur


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Die Allmacht der Natur                             

Menschheit, wach endlich auf!

 

Mensch, wach auf

Du musst der Natur zuhören

Ihre Gleise haben eigenen Lauf

Du musst ihr Flehen erhören

 

Die Natur, sie nimmt immer zurück

Was ihr einst gehört´

Sie schenkt uns so viel kostenloses Glück

Wir haben schon viel zu viel zerstört

 

Die Erde, der Himmel, die Natur

Sie brauchen ihr Gleichgewicht

Katastrophen, das ist unsere Schuld nur

Und es wird weitergemacht. Ich verstehe nicht

 

Menschheit, wach endlich auf

Auch für die „Natur“ gibt es Nehmen und Geben

Beutet unsere Natur nicht schonungslos aus. Ihr Lauf

Kennt kein Verzeihen, kein Vergeben

 

Die Natur, sie vergibt nie

Was du, Mensch, ihr angetan

Wacht auf! Die Natur besiegen wir nie

Kreislauf von allem Leben, fängt immer mit der Macht der Natur an

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  06.06.2013

 

 

 

 

 

Dienstag, 20. April 2021

Seit deine Liebe mich berührt


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Seit deine Liebe mich berührt              

     

Der Morgen schweigend graut

Leise zieht die Nacht davon

Mal eben über mein Leben geschaut

Was Glück, was Dank, was Lohn

 

Viele Jahre Glück und Leid gespürt

Viele Tränen geweint, Tag und Nacht

Bis deine Liebe mich berührt

Mit wundervollem Glück bedacht

 

Reich sie beschenkt, meine Stunden

Viele Tage schenktest du mir Sternenmeer

Viele Tränen des Glücks geweint, viele Wunden

Doch die Liebe, sie wurde mit jedem Tag mehr

 

Mit jedem Tag meines Lebens

Liebe ich dich immer mehr

Kein Wort, kein Augenblick waren vergebens

Unsere Stunden sind Glück im Sternenmeer

 

Du bist die Liebe meines Lebens

Was ich bei deinen ersten Worten gespürt

Nichts, nichts war je vergebens

Seit deine Liebe mich berührt

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 16.02.2019

 

 

 

Unserer Liebe Sehnsuchtskür


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Unserer Liebe Sehnsuchtskür 

     

Ich weiß, im Leben braucht man Glück

Um der Liebe, der großen Liebe zu begegnen

Unsere Jahre, ein stetes Vorwärts ohne Zurück

Ob Sonnenschein, ob Wolken regnen

 

Wir dürfen dem Glück in die Augen sehen

Wir sind uns begegnet, Gefühle haben uns berührt

Wir dürfen voller Hoffnung durch die Zeit gehen

Wir haben so oft die Macht unserer Liebe gespürt

 

Ich bete, ich bitte das Himmelszelt

Es möge unser Leben zu einem Liebesschloss krönen

Du bist die Liebe meines Lebens, meine glückliche Welt

So wunderschön, wenn deine Worte mich zutiefst berühren

 

Ich werde immer auf dich warten

Bis du vor mir stehst, vor meiner Tür

Ich weiß, das Schicksal mischt unsere Karten

Und bestimmt sie, unserer Liebe Sehnsuchtskür

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 16.02.2019

 

 

Heimweh, immer wieder trägst du mich nach Hause


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Heimweh, immer wieder trägst du mich nach Hause                     

 

Heimat, so gerne würde ich nach Hause fahren

So gerne wieder Heimatgassen berühren

Es fällt mir schwer, nach all den letzten Jahren

So viel Schmerz, Leid, dennoch kann ich Heimweh spüren

 

Heimweh, das ist meine ewige Sehnsucht

Die tief im Herzen nach „Heimat“ schreit

Erinnerungen, was habe ich euch heute gesucht

Meine Kraft so wenig, der Weg so weit

 

Ich spüre dieses Heimweh tief in mir

Ich spüre, wie es mich seit Jahrzehnten quält

Heimat, du lebst Geschichte, seit ich in der Ferne hier

Ich denke an jenen Tag, als wir uns einst vermählt

 

Was war die Kirche so voller Blumen, so wunderschön

Was waren das Stunden voller Erhabenheit im Glück

Heute, heute kann ich nur verzweifelt dastehen

Wohlwissend, in meine Heimat gibt es nie mehr ein Zurück

 

Heimweh, Heimweh nach Daheim, meinem Zuhaus´

Heimweh nach meiner Heimat edlen Welt

Heimweh, in meiner Ewigkeit, da atmest du aus

Bis dahin, trägst du mich heim, in meine Heimat Hatzfeld

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   28.10.2012

 

 

 

Montag, 19. April 2021

Frühlingswunder


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Frühlingswunder                           

 

Der Morgen atmet Schönheit

Die Natur farbenfrohes Leben

So wunderschön, diese Frühlingszeit

So viel Balsam für die Seele uns gegeben

 

Diese Stille, dies Erwachen der Farbenpracht

Wenn der Tag sich hebt am Horizont

Kaum dahin die Finsternis der Nacht

Schon des Frühlings Farbensymphonie thront

 

Überall wo Garten, Feldweg, Wald und Wiesenland

Streut die Natur ihren Reichtum, ihre Schönheit

Blütenkelche schenken Wohltat, Farben Hand in Hand

Wenn Düfte sie umhüllen, unsere Seele, unsere Zeit

 

Wer fähig, sie zu genießen, des Frühlings Vielfalt

Wird diese Macht der Wunder auch spüren

Blumen schenken unserer Seele besonderen Halt

Wenn wir die Kraft von Natur und Leben berühren

 

Mensch, schau hin, wie sie blüht, diese Frühlingsmacht

Genieße diese Einzigartigkeit der Natur

Ich atme so gerne Frühlingsmagie - ob Tag, ob Nacht

Sie ist spürbares Glück, der Seele wohltuende Friedensspur

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 16.04.2021

 

 

 

 

 

Ignorierte Chance

                Foto:©Elisabeth Anton   Ignorierte Chance                   Hast du mal einen Fehler gemacht Weil du deine größte Ch...