Sonntag, 20. September 2026

Heimweh

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton 

 

 

Heimweh                                                                           

 

Heimweh, dieser ewig spürbare Schmerz

Diese ewig blutende Wunde

Heimat, nach dir sehnen sich meine Gedanken, mein Herz

Mein Heimweh steigt, mit jeder neuen Stunde

 

Im Strom dieser herzlosen Welt

In einer Zeit voller Kriege, Tod und Vernichten

Schafft die Sonne es kaum, dass sie den Augenblick erhellt

Auf alles, auf alles kann ich verzichten

 

Auf alles kann ich verzichten

Nur auf mein Heimweh nicht

Es bringt mich täglich nach Hause, wo Fremde neben Fremde sich einrichten

Heimat, was Heimatgeborgenheit und Heimweh, das wissen „deine Fremden“ nicht

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  20.08.2026

 

 

Samstag, 19. September 2026

Geliebt wurde sie nicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton 

 

 

Geliebt wurde sie nicht      

Schicksalswege                                            

  

Sie hatte so viel Dankbarkeit für ihr Leben

Doch geliebt, geliebt wurde sie nicht

Himmel, Erde und Schicksal haben ihr so vieles gegeben

Doch geliebt, geliebt wurde sie nicht

 

Keiner streichelte ihr Gesicht unterm Sternenmeer

Keiner umarmte sie, um sie zu verwöhnen

Doch ihr Glas, das Glas der Hoffnung, wurde nie leer

In Ehrfurcht vor dem Leben konnte sie sich mit ihrem Weg versöhnen

 

Sie war traurig, weinte ihre Tränen

Sie sah, wie andere Glück gelebt, im leisen Mondschein

Immer und immer wieder wollte sie nur Hoffnung erwähnen

Sie wusste, ihr ganzes Leben lang ist sie allein

 

Schicksal meinte es nicht gut mit ihr

Erfüllte die Träume ihrer Jugend nicht

Ihr Leben war eher Einsamkeit und Sehnsuchtsrevier

Nur aufgeben, aufgeben wollte sie nicht

 

Sie war voller Liebe, ehrlich und dankbar

Sie trug die Hoffnung auf ihren Händen

Und wenn schon wieder vergangen das Jahr

Schaute sie zu den Sternen, um Dank und einen Gruß zu senden

 

Auch wenn sie das Sternenleuchten nicht sah

Durch den Nebelschleier ihrer Tränen...

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   10.09.2026

 

 

 

 

Freitag, 18. September 2026

Ich danke dir, mein Herrgott

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Ich danke dir, mein Herrgott                                             

  

Ich danke dir, mein Herrgott

Für alles, was du mir schon geschenkt

Immer, wenn meine Seele in Not

Hast du meine Wege gelenkt

 

 

Mir Kraft geschenkt und Zuversicht

Ich weiß, du bist mir immer nah

Du schickst mir Kraft und Licht

Wenn es überall dunkel, bist du immer für mich da

 

Wo immer ich bin, was auch gemacht

Du schickst mir die Kraft für jeden Schritt

Du hast mich nie vergessen, immer an mich gedacht

Ohne dich wäre er mühsam, jeder Schritt

 

Du denkst immer an mich

Ob ich in Not, ob ich im Glück

Ich spüre deine segnende Hand, täglich

Mein Herrgott, du gibst mir immer wieder meine Kraft zurück

 

Ich danke dir, jetzt und alle Zeit

Ich bete und wünsche mir deine Nähe, deinen Segen

Mein Herrgott, du bist meiner Seele wertvollste Zeit

Wenn ich weiß, dass deine Macht mich nie vergisst, auf keinen Wegen

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 21.05.2026

 

 

 

 

 

 

 

Heimweh

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