Dienstag, 13. Oktober 2026

Ich genieße den Augenblick

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Ich genieße den Augenblick                                             

  

Im Wind, sich zufrieden wiegende Baumkronen

Die Meisen fliegen von Ast zu Ast

Natur, du kannst uns so reich belohnen

Mit all deinen Wundergaben, die immer hier, für uns zu Gast

 

Plötzlich auch ein Rotkehlchen hier

Tauben fliegen Richtung Feld

Augenblick, wie schön deiner Wunder edle Zier

So schön und reich ist sie, unsere Welt

 

Der Hund bellt im Nachbarhaus

Schon zehn Meisen tummeln sich in den Baumkronen

Herbst, bald gehst du auch nach Haus

Ich bewundere, genieße den Augenblick, will Natur uns belohnen

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   13.09.2026

 

 

Montag, 12. Oktober 2026

WIR haben, ALLE, nur eine Pflicht, die Zukunft kommender Generationen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

WIR haben, ALLE, nur eine Pflicht, die Zukunft kommender Generationen

         

Mensch, schau endlich zum Leben

Schau zu den Blumen, Tieren, zur Natur

Sieht keiner mehr, was uns allen geschenkt, gegeben

Mensch, entferne dich endlich von Hungersnot, Herzlosigkeit, Kriege, Tötungsspur

 

Es ist nicht mehr zu glauben

Was die Wirklichkeit uns zeigt, nicht mehr zu verstehen

Was Töten, Morden, Elend und Not den Unschuldigen alles rauben

Mensch, auch IHR Machtgierigen, wir müssen den Weg des Friedens gehen

 

Wir brauchen Frieden für die Zukunft unserer Kinder, Frieden für die Welt

Wir müssen dankbar sein, dass uns Jahre geschenkt, einmaliges Dasein

Was die Gegenwart uns zeigt, eben erzählt

Wir müssen aufwachen. Erde, Himmel und Natur, sie gehören uns nicht allein

 

Wir müssen bewahren, ehren, weitergeben

Keiner hat das Recht zum Töten, Heimat rauben, Hungersnot verbreiten

IHR Mächtigen der Welt, auch IHR habt nur ein einziges Leben

Was wollt IHR kommenden Generationen geben, Tod statt Frieden für alle Zeiten?

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  24.09.2026

 

 

Sonntag, 11. Oktober 2026

Demenz, das grausame Vergessen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton 

 

 

Demenz, das grausame Vergessen                                                                

 

Demenz

Das ist die Krankheit des Grauens

Wo Gedanken verschwinden, ohne, dass man es will

Wo man nicht mehr weiß, wie man sich kleidet

 

Demenz

Einfach nur grausam, herzzerreißend

Wenn man sieht, dass der Mensch dich nicht mehr erkennt

Nicht mehr weiß, wer seine Familie

 

Demenz

Wenn du nicht mehr weißt, wo du bist, keine Orientierung mehr hast

Nicht mehr weißt, was du eben gesprochen

Deine große Liebe nicht mehr erkennst, nicht mehr weißt, dass es deine Frau ist

 

Demenz

Wenn du nicht mehr weißt, dass du lebst

Dass deine Gedanken nicht mehr funktionieren, wie das mal war

Ob das Wetter kalt oder warm

 

Demenz

Die grausamste Veränderung eines Menschen

Der nicht mehr weiß, was er isst, wann er satt ist

Warum es sehr schwer, für all die Beteiligten

 

Demenz

Das Grauen für all deine Lieben

Die nicht mehr genau wissen, was du noch weißt, fühlst, ob du noch Träume hast

Die nur sehen, wie deine Gedanken verschwinden, du, ein anderer geworden

 

Demenz

Sie kann sich über Jahrzehnte hinziehen, bricht deinen Lieben das Herz

Ihr Fortschreiten auch mal „im Schneckentempo“

Bis, plötzlich, alles, alles dahin, ein Mensch, ohne es zu wollen, einfach dahinbröckelt  

 

Demenz

Das spürbare Grauen, der tiefe Schmerz

Wenn der Mensch nicht mehr sieht, dass er mit verlorenem Gedächtnis lebend

Ohne es zu sehen, ohne es zu wollen, langsam dem Tod in die Arme gelegt

 

Und der ganze Schmerz

Getragen von deinen Lieben, die rund um die Uhr für dich da

Mitansehen mussten, dass Demenz das Tor zum grausamsten Vergessen

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   24.09.2026

 

Ich genieße den Augenblick

                  Foto:©Elisabeth Anton     Ich genieße den Augenblick                                                 Im Wind, sich zuf...