Foto:©Elisabeth Anton
Der rollende Augenblick
Auf einer Bank, nah dem Fluss
Genieße ich Zeit und Augenblick
Sie rollen davon, Vergänglichkeit ein Muss
Alles zieht davon, dein Alter, Träume, Schmerz und das Glück
Den stürmischen Wellen schau ich hinterher
Sie nehmen nicht nur das Wasser mit, auch die Zeit
So schnell gibt es den Augenblick nicht mehr
Kaum ihn gespürt, sehe ich seine Vergänglichkeit
So fließen Augenblick um Augenblick
Zeit und Wasser Richtung Ewigkeit
Welch Ruhe am Fluss, bei tosenden Wellen spüre ich Glück
Glück, dass ich sie genießen, spüren darf, die Zeit
Mensch, wach auf! So schnell dein Leben dahin
Schau hin, wo edle Ziele, wo Dasein voller Glück
Schau zum Leben, so schnell alles dahin
Kaum ihn gespürt, schon davongerollt, der Augenblick
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
15.05.2026
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