Montag, 6. Juli 2026

Der rollende Augenblick

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Der rollende Augenblick                                                             

  

Auf einer Bank, nah dem Fluss

Genieße ich Zeit und Augenblick

Sie rollen davon, Vergänglichkeit ein Muss

Alles zieht davon, dein Alter, Träume, Schmerz und das Glück

 

Den stürmischen Wellen schau ich hinterher

Sie nehmen nicht nur das Wasser mit, auch die Zeit

So schnell gibt es den Augenblick nicht mehr

Kaum ihn gespürt, sehe ich seine Vergänglichkeit

 

So fließen Augenblick um Augenblick

Zeit und Wasser Richtung Ewigkeit

Welch Ruhe am Fluss, bei tosenden Wellen spüre ich Glück

Glück, dass ich sie genießen, spüren darf, die Zeit

 

Mensch, wach auf! So schnell dein Leben dahin

Schau hin, wo edle Ziele, wo Dasein voller Glück

Schau zum Leben, so schnell alles dahin

Kaum ihn gespürt, schon davongerollt, der Augenblick

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  15.05.2026

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