Dienstag, 12. März 2024

Bomben, nein, ich höre lieber das Läuten der Schneeglöckchen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Bomben, nein, ich höre lieber das Läuten der Schneeglöckchen    

 

Frühling haucht über den Garten

Ich sehe, wie ehrfurchtsvoll sie läuten

Die Schneeglöckchen, sie, ihre unantastbare Schönheit starten

Frieden zu verkünden. Deswegen, ihr Läuten

 

Sie wiegen sich im Frühlingswind

In ihrem schneeweißen Zauberkleid

Ich wünsche mir Frieden, Frieden von Greis bis Kind

Möge unsere Erde sie erleben, die ewige Friedenszeit

 

Statt Waffen, Bomben, grauenvolle Munition

Sät endlich Brot, darauf warten, weltweit, alle Felder

Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit, für jede Nation

Für alle Menschen Weizenfelder, Wiesen, Ozeane, Flüsse, Berge, Wälder

 

Keiner hat das Recht zu töten, zu zerstören

Keiner hat ein Recht, dem anderen „Leben“ zu rauben

Wir können, alle, die Glocken des Friedens hören

Wir müssen es nur wollen, egal welche Hautfarbe, Nation oder Glauben

 

Ich höre lieber das Läuten der Schneeglöckchen

 

Wacht endlich auf

Wacht auf, bevor ein Missgeschick

Ein falsch gedrückter Knopf

Mehr zerstört als jede Machtgier dies gewollt

Zerstört unsere Erde nicht

Zerstört nicht Wohlstand, nicht erreichten Fortschritt

Welchen, vorhergehende Generationen

Mit viel Schweiß, Herz und Aufopferung, für uns geschaffen

Das, das müssen wir erhalten, ehrfurchtsvoll weitergeben

An all die kommenden Generationen

Nur das, nur das ist Zukunft für unsere Kinder, Enkelkinder

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 07.02.2024

 

 

 

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