Dienstag, 12. März 2024

Unerträglich, diese unsere Wirklichkeit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Unerträglich, diese unsere Wirklichkeit              

 

Ich bin traurig, zutiefst erschüttert

Egal wohin ich schaue, zeigen die Nachrichten nur noch Krieg

Gräueltaten, getötete Unschuldige. Alles grauenvoll

Überall leiden unschuldige Menschen, in allen Kriegsgebieten

Während die Organisatoren, diese Kriegsverbrecher

Delegieren, vom runden oder ovalen Tisch aus

Waffenlieferungen, Kriege, Foltern, Töten

Völkerwanderungen der Unschuldigen

Weil alles zerstört in ihrer Heimat

Ganze Dörfer, Städte, alles vernichtet, dem Erdboden gleich

Wo einst Menschen „Heimat“ gelebt

Kinder, in Frieden und Freiheit, ihre Kindheit gelebt

Heute, eine Wirklichkeit die unerträglich

Sie lässt das Blut in den Adern erfrieren

Wenn ich sehe, höre, wie ungeniert

So viele der Politiker nach noch mehr Waffen rufen

Es geht nur noch um Macht, Töten, Vernichten, Zerstören

Wozu sonst, all diese Waffenlieferungen

Wo jede Kugel Menschenleben tötet

Statt Brotfabriken, beugt sich ein Kanzler noch

Zum 1. Spatenstich für eine Munitionsfabrik in N

Mir stockt der Atem, wenn ich sehen muss

Dass man Richtung Waffen und Krieg tobt

Mehr Waffen, mehr Bomben, mehr Munition

Habt IHR, IHR ALLE, den Verstand verloren

Die Millionen Toten des 2. Weltkrieges schon vergessen

Die Leiden, die Schmerzen, über Jahrzehnte, der Hinterbliebenen

Oder katapultieren sich die Verantwortlichen für all diese Waffen

Kriegsvorbereitungen, Gräueltaten an Kinder, Zivilisten

In eigener Kapsel auf den Mond

Wenn nicht, dann denkt nach, wie schnell sich alles ändern kann

Und unsere Welt brennt lichterloh

Seid IHR, IHR Kriegsorganisatoren, von allen guten Geistern verlassen

Habt IHR, die Zukunft unserer Kinder, Enkelkinder vergessen

Sieht keiner mehr, WER diese Kriege will, was DEREN Ziele

Wenn dieser Erdball, VON UNS, nicht erhalten wird, voller Ehrfurcht und Dank

Wundert EUCH nicht, wenn er, eines Tages

Sich mit allem verabschiedet, in einen unerreichbaren Abgrund

Dem keiner mehr entkommen kann

Wollt IHR, IHR Kriegsverbrecher, das tatsächlich

Für unsere Kinder, Enkelkinder, für all die kommenden Generationen

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  22.02.2024

 

 

 

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