Dienstag, 3. Juni 2025

Zutiefst erschüttert, von den Gräueltaten unserer Wirklichkeit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

 

Zutiefst erschüttert, von den Gräueltaten unserer Wirklichkeit   

 

Diese unsere grausame Wirklichkeit

Jeden Tag, bei den Nachrichten zu sehen

Lässt sie verzweifeln, meine Traurigkeit

Welche Zukunft werden unsere Kinder begehen

 

Meine Gedanken ziehen Richtung Meer

Ich sitze am Ufer, höre der Wellen Melodie

Tief in mir, alles so traurig, so leer

Ich ersticke an den Gräueltaten, dem Leiden unserer Wirklichkeit

 

Die EINEN nur noch auf Flugreisen

Unterwegs durch die Zeit

Als ob im Urlaub, all diese „Geschäftsreisen“

Keiner stoppt das Töten, das Leiden, entscheidet sich für Frieden, Menschlichkeit

 

Ich frage das Meer, wo sie gelandet, die Menschheit

Warum so viel Leid und Schmerz, Töten, Zerstören, all die Gräueltaten unserer Zeit

Es macht mich traurig, was sie uns zeigt, unsere Wirklichkeit

Das Meer schickt mir keine Antwort. Welch Trauer, welch Hilflosigkeit

 

Sie küssen das Ufer, des Meeres Wellen

Sie küssen den Sand, den schweigenden Augenblick

Nur die Herzen, die Herzen der Kriegsorganisatoren, die können sie nicht erhellen

Die Liebe zu leben, Kriege zu beenden. Der Getöteten Leben kehrt nie mehr zurück

 

Sie macht mich traurig, zutiefst traurig, unsere Wirklichkeit

Millionen Kriegstote, und KEINER, NIEMAND, KEINER, hat was dazugelernt

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 17.05.2025

 

 

 

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