Foto:©Elisabeth Anton
Zutiefst erschüttert, von den Gräueltaten unserer Wirklichkeit
Diese unsere grausame Wirklichkeit
Jeden Tag, bei den Nachrichten zu sehen
Lässt sie verzweifeln, meine Traurigkeit
Welche Zukunft werden unsere Kinder begehen
Meine Gedanken ziehen Richtung Meer
Ich sitze am Ufer, höre der Wellen Melodie
Tief in mir, alles so traurig, so leer
Ich ersticke an den Gräueltaten, dem Leiden unserer Wirklichkeit
Die EINEN nur noch auf Flugreisen
Unterwegs durch die Zeit
Als ob im Urlaub, all diese „Geschäftsreisen“
Keiner stoppt das Töten, das Leiden, entscheidet sich für Frieden, Menschlichkeit
Ich frage das Meer, wo sie gelandet, die Menschheit
Warum so viel Leid und Schmerz, Töten, Zerstören, all die Gräueltaten unserer Zeit
Es macht mich traurig, was sie uns zeigt, unsere Wirklichkeit
Das Meer schickt mir keine Antwort. Welch Trauer, welch Hilflosigkeit
Sie küssen das Ufer, des Meeres Wellen
Sie küssen den Sand, den schweigenden Augenblick
Nur die Herzen, die Herzen der Kriegsorganisatoren, die können sie nicht erhellen
Die Liebe zu leben, Kriege zu beenden. Der Getöteten Leben kehrt nie mehr zurück
Sie macht mich traurig, zutiefst traurig, unsere Wirklichkeit
Millionen Kriegstote, und KEINER, NIEMAND, KEINER, hat was dazugelernt
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
17.05.2025
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