Foto:©Elisabeth Anton
Ihr einziger Traum, er erfüllte sich nie
Sie sitzt auf der alten Bank am Waldrand
Ihre Gedanken ziehen an ihr vorbei, manch wertvolle Erinnerung
Das Glück reichte ihr selten die Hand
Sie glaubte immer an das Gute, an Himmelsmacht und Hoffnung
Sie hatte in ihrem Leben nur einen Traum
Sie wollte weder Reichtümer noch Geld
Sie hatte, immer, nur den einen Traum
Geliebt zu werden, abgöttisch geliebt werden, von der Erde bis zum Sternenzelt
Sie wollte nur geliebt werden, nie reich sein
Sie wollte das Glück in all seiner Macht berühren
Sie war dankbar, zufrieden, doch so oft allein
Sie hatte alles, nur die Liebe, seine Liebe konnte sie nie spüren
Ein Leben lang allein, mit all ihren Träumen
Obwohl sie doch nur den einen Wunsch, geliebt zu werden
Sie sah ihre Jahrzehnte entfliehen, sie musste vieles versäumen
Dabei wollte sie doch nur geliebt, abgöttisch geliebt werden
Im Herbst ihres Lebens hat sie gesehen
Dass sie im Leben des Schicksals Farben bekommen
Sie musste, immer, alle Wege allein gehen
Hat das Leben gelebt, wie bekommen
Sie hatte doch nur den einen Traum
Geliebt zu werden, abgöttisch geliebt, um zu spüren
Dass die Liebe der Seele, des Herzens vollkommener Traum
Ihr war das nicht gegönnt, sie konnte seine Liebe nie spüren
Obwohl sie all ihre Liebe geschenkt
Aber seine Liebe hatte diese Macht nicht, sie war nie zu spüren
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
04.07.2026