Sonntag, 3. April 2022

Und alle lieben den Frieden


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Und alle lieben den Frieden

38. Tag Krieg in der U.

 

Der 1. Weltkrieg

Millionen Tote

Gefallene Soldaten

Überall nur Zerstörung, Leid

„Heldengräber“

Lebenslang beweint

Von Müttern, Kinder, Ehefrauen

Nur Verlierer

 

Der 2. Weltkrieg

Millionen Tote

Gefallene Soldaten

Überall nur Zerstörung, Leid

„Heldengräber“

Lebenslang beweint

Von Müttern, Kinder, Ehefrauen

Nur Verlierer

 

In allen Kriegen dieser Welt

Millionen Tote

Gefallene Soldaten

Überall nur Zerstörung, Leid

„Heldengräber“

Lebenslang beweint

Von Müttern, Kinder, Ehefrauen

Nur Verlierer

 

Und alle lieben den Frieden…

Warum, warum brauchen wir Kriege? Warum?

 

Stoppt ihn endlich, diesen Vernichtungskrieg!

Stoppt endlich das Leid dieser Menschen!

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 02.04.2022

 

Samstag, 2. April 2022

Zwei Hände, dazwischen eine Busscheibe

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Zwei Hände, dazwischen eine Busscheibe

13. Tag Krieg

 

Abschied aus dem Kriegsgebiet

Ein Bus, kurz vor seiner Abreise

Mit verzweifelten Menschen auf der Flucht

Am letzten Fenster, am Ende des Buses

Ein weinender Vater, der seiner Tochter zuwinkt

Die ihm, von hinter der Busscheibe, zurückwinkt

Dann streckt er seine Hand zur Busscheibe

Legt sie weinend auf die Scheibe

Dahinter, die Hand seiner Tochter

Tränen fallen wie Bleikugeln

Und der Bus fährt langsam, wortlos davon

Hinter den Scheiben, eine weinende Tochter

Vor den Scheiben, ein weinender Vater

Und das alles nur, weil niemand

Dem Sadismus dieser Machtgier

Den richtigen Stein in den Weg wirft…

Stoppt diesen Krieg!

Stoppt das Leid der Menschen!

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  08.03.2022

 

Sieht die Welt nicht


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Sieht die Welt nicht                                       

11. Tag Krieg

 

Irpin, im Nordwesten von Kiew

Zerstörte Brücken, flüchtende Menschen

Freiwillig kehren manche Ukrainer zurück

Gegen dieses Böse zu kämpfen

Heimat, Zuhause zu verteidigen

Beschuss und Widerstand

Überall im Land zu sehen

Und keiner stoppt diesen Krieg

Sieht die Welt nicht, welch Morden, Töten

Welch Zerstören, welch Leid stattfindet

Stoppt diesen sinnlosen Krieg!

Stoppt das Leid dieser unschuldigen Menschen!

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  06.03.2022

 

 

Nicht jeder kennt des Lebens Sinn, der Seele Friedenslicht



 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Nicht jeder kennt des Lebens Sinn, der Seele Friedenslicht

37. Tag Krieg

 

Es schreitet stetig voran, das Jahr

Auch der Krieg. Leider kennt er kein Ende

Wo einst, vor 37 Tagen, noch eine friedliche Welt war

Toben heute Zerstörung, Töten, Vernichtung. Keine Wende

 

Keine Wende dieses Krieges in Sicht, kein Ende

Bei so viel Leid, so viel sinnloses Töten, Zerstören, Vernichten

Sie reichen sich nicht mehr die Hände

Warum, warum will keiner auf diese Hölle verzichten

 

Warum brauchen Menschen Krieg, Hass, Zerstörung

Einfach ausgelöscht, so vieler Menschen junges Leben

Denkt keiner nach, dass von diesem Krieg nur eine Erinnerung

Als Hölle und Inferno bleiben wird, für ein ganzes Leben

 

Oft bin ich traurig, bei all den Nachrichten, frage mich

Hat die Macht kein Schimmer von Herz, wissen die Mächtigen das nicht

Dass jedem von uns sein Leben zusteht, seine Heimat, sein ICH

Wer dies Inferno nicht stoppt, kennt weder Sinn des Lebens noch Friedenslicht

 

Stoppt diesen brutalen Krieg!

Stoppt es endlich, das Leid dieser unschuldigen Menschen!

Woran glauben Menschen, die solch ein Inferno, so viel Leid dulden?

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   01.04.2022

Freitag, 1. April 2022

Alle Macht, nur vorübergehend


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Alle Macht, nur vorübergehend 

36. Tag Krieg

 

Unverständlich, unbegreiflich, was zu sehen

Zu erleben, zu erfahren, bei jeder Nachricht

Die Angriffe auf Mariupol und Tschernihiw, sie gehen

Durch heftigen Beschuss weiter. Frieden nicht in Sicht

 

Diese schweren Angriffe dauern an, auch am 36. Tag

Das Internationale Rote Kreuz will Evakuierung aus M. organisieren

Verstehen kann man vieles nicht mehr, weil Tag für Tag

Das Leid der Menschen weitergeht. Töten, Waffen, nicht stagnieren

 

36. Tage Krieg, da frage ich mich

Wer hat ein Recht solch ein Inferno, solch Leid zu streuen

Wer vergaß, wer vergisst, dass ewig

Nur die Größe eines Herzens fähig, Frieden zu streuen

 

Wacht auf, IHR, von Macht Erblindeten, es ist Zeit

Sie wird nur vorübergehend sein, eure Macht

Was IHR geschenkt an Tod, Leid, Schmerz, Ungerechtigkeit

Ein ewiges Inferno, womit Seiten der Geschichtsbücher bedacht

 

WAS, WAS hinterlässt DIESE MACHT den Kindern?

Sind all EURE Herzen schon lange tot?

Stoppt ihn, diesen barbarischen Krieg!

Stoppt das Leid der Unschuldigen!

Stoppt das Töten, stoppt dieses Inferno!

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  31.03.2022

 

 

 

Erinnerungen reisen mit, sie brauchen keinen Koffer


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Erinnerungen reisen mit, sie brauchen keinen Koffer

36. Tag Krieg

 

Der Zeitpunkt längst gekommen

Dieses Leid, dieses Inferno zu beenden

In allen Orten nur Zerstörung. Den Nachrichten entnommen

Dass es Zeit, jetzt, Signale des Friedens zu senden

 

Überall nur Ruinen, Leere, Schmerz, Zerstörung

Häuser ohne Dächer, ohne Fassaden

Die Menschen flohen, mit ihrer Erinnerung

Die ohne Koffer mitreisen. Diese Fotos für immer geladen

 

Die ewig bleiben, die Erinnerungen an die Heimat

An ein Leben in Frieden, noch vor 36 Tagen

Überall nur noch Ruinen, Getötete, Zerstörung – ob Dorf, ob Stadt

Kennen die Mächtigen dieses Krieges keine humanitären Fragen

 

Sehen die Verantwortlichen dieses Krieges nicht

Die Bilder ihrer Zerstörungswut, all der Menschen Leid

Dass Kinder nur noch in Angst, Tage im Keller, ohne Sonnenlicht

WER, WER sieht nicht, dass es für Frieden allerhöchste Zeit

 

Stoppt das Leid der Kinder!

Stoppt das Töten dieser unschuldigen Menschen!

Stoppt diesen sinnlosen Krieg!

Es wird nur Verlierer geben…

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                31.03.2022

Viele, nicht mal ein eigenes Grab


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Viele, nicht mal ein eigenes Grab

36. Tag Krieg

 

Ruine reiht sich an Ruine, Tränen an Tränen

Getötete Kinder, welch Sünde, welch Leid

Welch Schande, im 21. Jahrhundert

Häuser haben keine Dächer mehr

Wo einst Wohnungen, heute nur noch Löcher im Wind

Hie und da noch ein einsames Möbelstück

Das Feuer wütet von Stockwerk zu Stockwerk

Ein Flammenmeer hat alles ausgelöscht

Was einst Leben und Werte für tausende Familien

Viele in Massengräbern, nicht mal ein eigenes Grab

Die Toten liegen in den Straßen, mit sich allein

Alle geflohen, keiner mehr da, der sie würdig beerdigt

 

WER, WER verantwortet hier dieses Inferno?

WER, WER trägt die Verantwortung für all das Leid?

WER, WER weint an den Gräbern der Getöteten?

WER trägt die Verantwortung für all diese barbarischen Verbrechen?

WER? WER?

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld   

                  31.03.2022

Die Rache von Erde, Himmel und Natur wird bitter sein, eines Tages

                  Foto:©Elisabeth Anton       Die Rache von Erde, Himmel und Natur wird bitter sein, eines Tages      Wir brauchen keine...