Samstag, 9. Mai 2026

Ein Augenblick

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Ein Augenblick                                                        

  

Ein Augenblick

Er atmet

Er wirkt

Er schenkt

Für Auge, Geist und Seele

Wohltat

Stille Umarmung

Geborgenheit

Glück oder Tränen der Traurigkeit

Im steten Rad der Zeit

Im Atemzug der unverzeihlichen Vergänglichkeit

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  07.05.2026

 

 

 

 

Wir lebten noch Ehrfurcht vor Menschen, Himmel, Erde und Natur

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Wir lebten noch Ehrfurcht vor Menschen, Himmel, Erde und Natur  

  

Farbenfrohe Blumenkelche winken aus dem Garten

Der Wind wiegt sie sanft hin und her

So schön zu sehen, wie die Meisen in den Tag starten

Bienen sich beeilen, über dem duftenden Blütenmeer

 

Frühling schenkt uns seine Wunderwelt

Bienen erzeugen den wertvollen Honig, ganz allein

So oft haben mir meine Großeltern erzählt

„Unsere Welt kann nicht ohne Bienen sein

 

Ohne Bienen ist unsere Erde, bald

Dem Untergang sicher. Passt gut auf, auf unsere Natur!“

Das wiederholten sie oft, wenn in den Nachrichten brennender Wald

Wir lebten noch in der Natur, mit ihr, in sichtbarer Ehrfurchtsspur

 

Wir ehrten die Natur, lebten in ihrem Kreislauf

Es wurde nichts weggeworfen, alles hatte seinen Sinn

Wir ehrten die Natur und ihre Wunder, lebten ihren Kreislauf

Alles wurde verwendet, kein sinnloses Vernichten der Natur, unserer Wege Ziel, Sinn

 

Wir lebten noch Ehrfurcht vor Menschen, Himmel, Erde und Natur

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

               01.05.2026

Freitag, 8. Mai 2026

Möge der Mai Frieden für die Welt bringen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton 

 

 

Möge der Mai Frieden für die Welt bringen                       

  

Frühling atmet Maienluft

Farbenwunder umarmt Gärten, Wiesen, das Feld

Der Wind bringt wohltuenden Blumenduft

Möge der Mai Frieden bringen, Frieden für die Welt

 

Walburgisnacht, Maiandacht daheim

Überall ein Blütenmeer zu sehen

Heimat, so wertvoll können Erinnerungen sein

Sieht man das Gleichgewicht der Welt vergehen

 

Kriege, Töten, Vernichten, Folter, Hungersnot

Leid, Schmerz, Todesstrafe, Völkerwanderungen

Mensch, bedenke, auch deine Macht zerrinnt mit dem Tod

Am Ende bleiben nur noch die Erinnerungen

 

Mensch, DU hast die Kraft, die Macht

Dass es endlich Frieden auf Erden

Habt IHR schon mal daran gedacht

Dass auch IHR nur einmal hier auf Erden

 

Nur einmal uns ein Leben geschenkt

Uns allen, nur ein einziges Leben

Akazienduft bringt mir der Wind

Frühlingsmagie, was kann es Schöneres geben

 

Lasst den Mai Friedenszeit werden

Beendet alle Kriege dieser Welt

Es gibt für alle genug, hier auf Erden

Und UNS ALLEN der sichere Tod bestellt

 

Lasst diese schöne, reiche Erde nicht untergehen

Bewahret, was wir von unseren Großeltern, Eltern bekommen

Mensch, wach auf! Du musst dich von mörderischen Zielen wegdrehen

Am Ende, ganz am Ende, ist es zu spät, hat der Tod uns allen alles genommen

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  01.05.2026

 

 

 

 

Ein Augenblick

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