Mittwoch, 18. Februar 2026

Dein Tod, meine tiefe, unheilbare Wunde

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton 

 

 

Dein Tod, meine tiefe, unheilbare Wunde                                  

  

Manchmal fragen sie mich nicht

Spüre ich die tiefe Traurigkeit

Sie rinnen einfach über mein Gesicht

Meine Tränen nach dir, sie verschwinden nicht mit der Zeit

 

Ob ich vor deinem Grabstein

Oder am Tisch sitze, vor dem stummen Kerzenlicht

Tränen um dich können nicht genug sein

Deine Liebe, deine Umarmung, ich vergesse sie nicht

 

Wo immer auch der Mond am Himmelszelt

Wie hell es auch funkelt, das Sternenmeer

Mein Blick zu deinem Grab, dann zur Sternenwelt

Wo du ausruhst, im Sternengarten der Ewigkeit. Du kommst nie mehr

 

Nie mehr kommst du wieder

Dieser Gedanke bringt mir tägliche Tränen

Nie mehr schenkst du mir rote Rosen, weißen Flieder

Ich kann deinen Namen so oft erwähnen

 

Du hörst meine Stimme nicht mehr

Du siehst ihn nicht mehr, meinen grenzenlosen Schmerz

Seit der Tod dich mitgenommen, meine Stunden schmerzvoll, keine Freude mehr

Es weint nur noch um dich, mein blutendes Herz

 

Ein Schmerz, der kaum zu ertragen

Denke ich an die Stunde, wo dein Tod dich mitgenommen

So sinnlos, sinnlos all meine Fragen

Kein Leben, keine Liebe, seit du mich zum letzten Mal in deine Arme genommen

 

Tränen, es blieben mir nur die Tränen

Die ich um dich weine, an jedem Tag, zu jeder Stunde

Ein Schmerz, der kann nur noch Erinnerungen erwähnen

Dein Tod bleibt meines Lebens tiefste, unheilbare Wunde

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  02.02.2026

 

 

 

 

 

Dienstag, 17. Februar 2026

Augenblick, ich genieße deine Stille

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton 

 

 

Augenblick, ich genieße deine Stille                                 

  

Wie schön der stille Augenblick

Der See ruht in seinen schweigenden Wellen

Erinnerungen atmen, kommen wieder zurück

Die Stille macht es möglich, die stillen Wellen

 

Der Wald thront in seiner Erhabenheit

Über See und Wolken weit hinaus

Ich danke dir, mein Herrgott, für diese reiche Zeit

Wenn ich Augenblick genießen darf, als wunderbares Seelenhaus

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 29.01.2026

 

 

Montag, 16. Februar 2026

Auch der Mächtigen Lebenszeit endet irgendwann. Was wollen wir hinterlassen?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton 

 

 

Auch der Mächtigen Lebenszeit endet irgendwann. Was wollen wir hinterlassen?                                                                                       

Der Wind durchwirbelt die kahlen Baumkronen

Die Sonne wirft ihre Schatten weit

Mensch, beende alle Kriege! Wir müssen alle und alles mit Frieden belohnen

Endlich sehen, dass sie wertvoll, unser aller Lebenszeit

 

Meine Gedanken weilen an der Front

Bei den Unschuldigen, die diese Kriege nicht wollen

Jeder von uns verdient es, dass alle mit Frieden belohnt

Schaut doch mal hin, wie Zeit und Lebensjahre davonrollen

 

Denkt endlich daran, dass wir, ALLE, irgendwann mal gehen

Aber jedem stehen seine Lebensjahre zu, seine Zeit

Irgendwann werden wir, ALLE, vor dem Großen Amen stehen

Irgendwann gehören wir, ALLE, der Ewigkeit

 

Mensch, beende die Kriege, den Hunger, das Töten, das Leid der Welt

Stoppt all diese Leiden, das Töten, die Gräueltaten der Zeit

Es ist Zeit, dass jeder Mensch „Frieden!“ wählt

Auch IHR, IHR Mächtigen, auch IHR habt nur EINE begrenzte Zeit

 

Was wollen wir unseren Kindern, zukünftigen Generationen hinterlassen???

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   31.01.2026

 

 

 

Dein Tod, meine tiefe, unheilbare Wunde

                  Foto:©Elisabeth Anton       Dein Tod, meine tiefe, unheilbare Wunde                                       Manchmal fra...