Foto:©Elisabeth Anton
Erinnerungen an meine Heimat
In Gedanken bin ich zuhause
Erinnerungen lassen mich Heimat erleben
Das Glück macht oft eine Pause
Wenn dir Schmerz und Traurigkeit gegeben
Das Leben, ein Blumenstrauß der Jahreszeiten
Blühende Schönheit, duftendes Feld
Sich wiegende Weizenähren, nach allen Seiten
Erinnerungen führen mich durch meine Heimat Hatzfeld
Am Wegkreuz, draußen im Feld, bleib ich stehen
Falte die Hände zum Beten, bete für Frieden und Freiheit
Mögen alle Kriege zu Ende gehen
Möge die Liebe siegen, die Liebe für die Friedenszeit
Häusergiebel stehen stumm vor mir
Viele so fremd, andere Farben, ein anderes Gesicht
Heimat, Heimat schon lange nicht mehr hier
Fremde überall, auch Heimat an Vergänglichkeit zerbricht
Vergebens suche ich nach einem bekannten Gesicht
Nur noch Fremde, fremde Menschen überall
Heimat, längst verstummt, dein Leuchten, dein Licht
Vergänglichkeit brachte auch dich zu Fall
Reiche Felder umarmten dich
Sprache, Brauchtum, es war einmal
Heimat, auch du, wie alles, vergänglich
Erinnerungen bleiben, nur Heimweh sieht, dass alles nur noch „Es war einmal…“
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
04.08.2026
