Samstag, 29. November 2025

Sehen die Menschen unsere Wirklichkeit nicht mehr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Sehen die Menschen unsere Wirklichkeit nicht mehr                 

  

Hat die Menschheit den Verstand verloren

Wenn man nicht mehr sehen kann, will

Warum, warum Menschen geboren

Weiß keiner mehr, wann geht es vorwärts, wann steht alles still

 

Mensch, schau zur Wirklichkeit

Kriege im 21. Jahrhundert, noch immer nur Töten, Zerstören, Vernichten

Mensch, wir haben, alle, nur eine einzige Zeit

Uns gegeben, um Liebe, Menschsein zu leben, auf Krieg, Hungersnot zu verzichten

 

Mensch, wir haben zum Leben alles bekommen

Wir sehen sie nicht mehr, die Reichtümer der Natur

So selten sich Nachbarn in die Arme genommen

Freundschaft zu leben, unseres Daseins goldene Spur

 

Sehen die Menschen unsere Wirklichkeit nicht mehr

Dieses grauenvolle Töten Unschuldiger, die vielen Zerstörungen, überall

Mensch, schau doch endlich zum duftenden Blütenmeer

Lass es nicht zu, dass bald alles zu Fall

 

Zu Fall gebracht, weil wir sie vergessen

Vergessen, die edlen Werte unseres Lebens

Mensch, wach auf! Manches Leiden nicht mehr zu messen

Wacht auf, damit die Zeit unserer Jahre nicht vergebens

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  17.11.2025

 

 

 

 

Freitag, 28. November 2025

Einen Sommer lang

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

  

Einen Sommer lang                                                                   

  

Einen Sommer lang, eine lange Zeit

Hat er SIE verbannt

Verboten, seinen Rosengarten zu sehen, zur Blütezeit

So kalt geworden sein Herz, seine haltende Hand

 

Den ganzen Sommer, zur schönsten Blütezeit

Durfte SIE seinen Rosengarten nicht besuchen

Seine Vorstellung von „Augenblick leben“, fern jeder Einzigartigkeit

Ahnte er nicht, wie viele Tränen dadurch in ihrem Erinnerungsbuch zu buchen

 

Sie weinte einen Sommer lang, in stiller Einsamkeit

Er dachte nur an sich, alles andere berührt´ ihn nicht

Er dachte, immer schon, nur an die Wünsche seiner Zeit

Wie es ihr dabei ergeht, das interessierte ihn nicht

 

Ein Leben lang nur an seine Wünsche gedacht

Was sie fühlt, wie es ihr ergeht, das hat er ignoriert

Oft hat er noch zynisch dabei gelacht

Und vergessen, dass für uns alle, das Leben unseren Herbst komponiert

 

Er hat immer nur an sich gedacht

Immer, über Jahre, nur seine Träume, sein Ich

Er sah nicht, wie selten SIE im Leben gelacht

Irgendwann wird er erfahren, was für ihn unmöglich

 

Doch irgendwann, irgendwann gibt es SIE nicht mehr

Und nicht nur über einen Sommer lang

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   17.11.2025

 

 

 

 

Donnerstag, 27. November 2025

Irgendwann musst du lächeln, auch wenn du über Jahre nie gelacht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Irgendwann musst du lächeln, auch wenn du über Jahre nie gelacht  

  

Siehst du plötzlich

Dass du so selten gelacht

Erinnerungen umarmen dich täglich

Deine Jahre oft mit viel Schatten und Tränen bedacht

 

Siehst du plötzlich, wie oft du geweint

Weil Schicksal dich zu oft übersehen

Lachen und Fröhlichkeit dir fremd, du hast nur geweint

Du musstest stark sein, um all deine Wege zu gehen

 

Deine Jahre oft Schatten und kein Licht

So oft mit Schicksal voller Leid und Schmerz bedacht

Schau zum Sternenzelt, aufgeben darfst du nicht

Versuche zu lächeln, auch wenn du über Jahrzehnte nicht mehr gelacht

 

Hoffnung lebt immer, auch nach vielen Tränen

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 17.11.2025

 

Sehen die Menschen unsere Wirklichkeit nicht mehr

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