Donnerstag, 3. April 2025

Mensch, genieße die Reichtümer des Lebens, der Natur ! Erhalte, bewundere, zerstöre nicht



 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Mensch, genieße die Reichtümer des Lebens, der Natur                    

Erhalte, bewundere, zerstöre nicht

 

Stiefmütterchen, Hyazinthen, Tulpen, blühende Gräser

Der Meisen, Amseln, wundervolles Zwitschern. Bienen im Glück

Auf jeder Blüte Frühlingssonne voller Wärme und Licht

 

Ein Aufatmen der Erde

Überall ein Sprießen, Blühen, Duften

Die Edelgeschenke des Frühlings

 

Der Frühling, er schenkt uns allen

Seine Reichtümer, er schenkt alles

Dass jeder genießen kann

 

Auf der anderen Seite der Zeit

Kriege, Töten, Folter, Hungersnot

So viele getötete unschuldige Soldaten, Zivilisten

 

Die diese Kriege nicht wollen

Nur die Macht der Kriegsorganisatoren

Übersieht, dass auch SIE nur ein Leben

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  22.03.2025

Mittwoch, 2. April 2025

Für wen? Warum?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Für wen? Warum?                                                

 

Gitterstreifen am Himmelszelt

Wolken voller Verzweiflung

Weil sie so anders, unsere Welt

So herzlos geworden, selbst die Hoffnung

 

Gitterstreifen, selbst am Sonntagmorgen

Obwohl so friedlich und schön der Sonne Licht

Warum brauchen die Mächtigen Kriege, Hungersnot, Folter, Töten, und keine Sorgen

Dass unsere Welt so schnell zerbricht

 

Menschheit, wach auf! Schau zum Leben

Sonntagmorgen. Warum Gitterstreifen am Himmelszelt

WER, WER hat dazu den Befehl gegeben

Was wird gestreut? Wem diese Streifen da oben auserwählt

 

Es erstickt mich, diese Streifen zu sehen

Sie werden immer breiter, irgendwann, als ob ein Wolkenmeer

Wer schickt diese Streifen? Was soll durch sie geschehen

Mensch, hast du keine Ehrfurcht vor dem Leben mehr

 

Weder Ehrfurcht noch Schande, weder Achtung noch Rücksicht

Mensch, bist du erblindet, wobei so wundervoll unsere Welt

Warum, warum diese vielen Gitterstreifen in Sicht

An einem friedlichen Sonntagmorgen, dort oben am Himmelszelt

 

Und immer nur HIER

In anderen Ländern hat noch niemand so etwas gesehen

Warum? Weshalb? Wieso? Weswegen?

Für wen? WARUM?

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   02.03.2025

 

 

 

 

 

 

Wir brauchen Frieden, Freiheit für alle, NICHT eine Welt ohne Hoffnung, ohne Zukunft

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Wir brauchen Frieden, Freiheit für alle und alles

NICHT eine Welt ohne Hoffnung, ohne Zukunft

                                                                      

Ich erinnere mich gerne an meine Kindheit, Jugendzeit

An die Jahre voller Glück, Wärme und Umarmung

An Erinnerungen meiner Großeltern, aus der Kriegszeit

Wo nur noch „Beten!“ geblieben, Beten ohne Hoffnung

 

Über Jahrzehnte mir ihre Erlebnisse erzählt

Die Gräueltaten aus dem Schützengraben, der Tod zur Winterzeit

Nicht mal die Möglichkeit gegeben, dass man wählt

Wo ein Grab zu graben, weil Erde zugefroren, zur klirrend eisigen Winterzeit

 

"Dann eben nur Äste über den toten Freund verteilt

Erfroren. Er wird dort liegen, bis die Erde ihn aufnimmt, ohne Grabeshügel

Mit betenden Händen man vor seiner Leiche verweilt"

Sagte mein Großvater, "und wünschte ihm Engel mit umarmenden Flügel."

 

So oft hat Großvater mir davon erzählt

Wie grausam, wie roh, diese furchtbare Zeit

Großmutters Tränen haben ihren Weg allein gewählt

Sie weinte um ihren gefallenen Sohn, mit 19, gefallen in der Blüte seiner Jugendzeit

 

Sie weinten um ihren Sohn, dessen Freund, Sergej, der ein russischer Soldat war

Wo sie noch gemeinsam vor jedem getöteten Kameraden geweint

Beide an der Front, jeder gegen diesen Krieg war

Sie mussten gehorchen, bis man sie getötet. Ihre Eltern, lebenslang um sie geweint

 

Und DAS, DAS wollt IHR jetzt auch

Milliarden für Waffen, zur Verteidigung

Redet miteinander! IHR habt Eltern, Kinder. Auch aus EUREN Öfen strömt Rauch

Milliarden für Töten? Wacht auf! Kennt IHR sie nicht mehr, des Friedens Hoffnung 

 

Wir brauchen nur den Frieden, Frieden und Freiheit für alle und alles

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                14.03.2025

 

Mensch, genieße die Reichtümer des Lebens, der Natur ! Erhalte, bewundere, zerstöre nicht

                Foto:©Elisabeth Anton   Mensch, genieße die Reichtümer des Lebens, der Natur                      Erhalte, bewundere, z...