Freitag, 14. September 2018

Der kleine Regenwurm, er hatte kein Glück
























Der kleine Regenwurm, er hatte kein Glück                 
Heimaterinnerungen…



Ich sitze auf der Treppe, vor der Küchentür
Der Regen hat aufgehört
Ich schau dem Regenwurm zu, seiner Kür
Welch Naturwunder, von Menschen noch nicht zerstört

Er streckt sich in diesem frischen Nass
Er fühlt sich wohl, er liebt die Regenzeit
Noch ein paar Tropfen vom alten Fass
Er kriecht weiter, genießt Zufriedenheit

Ich betrachte den Wurm, dieses weiche „Fleischrohr“
Wie es sich bewegt, langsam kriecht davon
Spatzen singen munter im Chor
Plötzlich fällt ein Junges aus dem Nest. Tochter oder Sohn

Ich weiß es nicht. Diese Vogelwelt
Sie ist so faszinierend, Perfektion der Natur
Sie allein weiß, warum sie was, weshalb, wann bestellt
Ich suche nach des Regenwurms Kriechspur

Dort, dort der Hahn, ihn eben erwischt
Verschlingt dieses Wunder der Natur
Der kleine Regenwurm weg, der Gänserich kurz zischt
Plötzlich wie weggewischt, diese großartige Spur

Ich bin traurig, jage den Hahn fort
Er tat mir leid, der kleine Regenwurm
Wunder der Natur - mal hier, mal dort
Egal ob Leben senkrecht, waagerecht, schräg , gerade oder krumm…

© Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
        30.05.2014                                          

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