Samstag, 8. September 2018

Wenn "Heimat aufgeben" der Preis für "Freiheit"





















Wenn „Heimat aufgeben“ der Preis für „Freiheit“….       
Lauer Sommerwind küsst bestimmt die Heide
In den Gassen träumen sie, die uralten Pflastersteine
Keine spielenden Kinder mehr, auf der „Hutweide“
Die Stille lässt mich spüren, dass ich weine

Weine, weil sie wach, manche Erinnerung
Das einst so reiche Heimatdasein
Nur „Freiheit“ hat gefehlt, nie die Hoffnung
Heimat, welch Heiligtum, welch edles Sein

Meine Blicke gleiten über die Stadt
Ich stehe am Ortsschild, lese  Jimbolia / Hatzfeld
Welch grausamer Stempel diese Geschichte hat
Seit sie ausgelöscht, der Menschen Heimatwelt

Die Mehrheit, ihre Heimat nur verlassen
Weil es der einzige Weg, Freiheit zu leben
Könnte ich im Leben jemals hassen
Würde ich den Verantwortlichen die gerechte Strafe geben

Pflastersteine liegen müde, schweigend, vor mir
Jeder wohl seine eigene Geschichte trägt
Heimat, sie war, ist und bleibt jenes Revier
Wo man zuhause, wo Heimweh manche Träne ans Licht der Sonne bewegt…


©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
         02.09.2018

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