Montag, 12. November 2018

Zerbrechlich, so zerbrechlich


















Zerbrechlich, so zerbrechlich

                          
Der Morgen schlummert leise
Die Welt noch im tiefen Schlaf
Der Wind, er singt dir meine Weise
Dort, auf der Weide, ein einsames Schaf

Es grast in dieser Einsamkeit
Gedankenverloren vor sich hin
Wie schwer sie auch manchmal, die Zeit
Wenn dir Hoffnung genommen, Ziel, Weg, Sinn

Ich spüre die Atmung der Jahreszeit
Genieße Duft und Zauber der Blütenwelt
So lange schon spüre ich sie, meine Einsamkeit
Behütet von Erde, Natur und Sternenzelt

Von weit her kann man sie hören
Deine Geige, sie spielt nur für mich
Warum, warum muss Schweigen alles zerstören
Warum ist manche Freundschaft so kurz, so zerbrechlich

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
         08.05.2016









Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Auch der Mächtigen Lebenszeit endet irgendwann. Was wollen wir hinterlassen?

                  Foto:©Elisabeth Anton       Auch der Mächtigen Lebenszeit endet irgendwann. Was wollen wir hinterlassen?                ...